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Aldenhoven: Schusswaffen, Granaten und Minen – Waffenlager bei Razzia entdeckt

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Das Zollfahndungsamt Essen führt eine Razzia in einem Gebäude in Aldenhoven im Kreis Düren durch.
Bei der Razzia in Aldenhoven fanden die Ermittler Schusswaffen, Granaten, Handgranaten und Minen © Ralf Roeger/dpa

Die Polizei hat bei einer Razzia in Aldenhoven (Kreis Düren) ein Waffenlager samt Kriegswaffen aufgespürt. Es wurden Schusswaffe, Granaten und Minen gefunden.

Aldenhoven – Bei einer Razzia in Aldenhoven im Kreis Düren haben Ermittler ein Waffenlager entdeckt. Die Ermittlungen richteten sich gegen einen 32-Jährigen wegen Verstoßes gegen das Außenwirtschaftsgesetz, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Mittwoch.

Aldenhoven: Schusswaffen, Granaten und Minen gefunden – Verstoß gegen Kriegswaffenkontrollgesetz

In einem Neubauviertel stießen die Ermittler dann aber auf Schusswaffen, Granaten, Handgranaten und Minen. Deswegen sei der Vorwurf des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz dazugekommen. Das Amtsgericht Frankfurt habe einen Haftbefehl erlassen, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Nach Angaben des „Spiegels“ handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen Hauptmann und Sprengstoffexperten der Bundeswehr. Die Staatsanwaltschaft wollte dies weder bestätigen noch dementieren.

Razzia in Aldenhoven: Unbekannte Chemikalien gefunden – Einsatz geht auch Mittwoch weiter

Weil auch unbekannte Chemikalien in dem Haus entdeckt wurden, zogen die Einsatzkräfte einen Experten des Bundesamtes für Strahlenschutz zur Bewertung der Funde hinzu. Der Einsatz, der am Dienstag begann, zog sich durch die ganze Nacht in den Mittwoch und war auch am frühen Nachmittag noch nicht beendet.

Razzia in Aldenhoven: Mann bestellte Schalldämpfer – hat womöglich Kriegswaffen

Der Zoll hatte ein Paket mit Schalldämpfern abgefangen, das der 32-Jährige aufgegeben haben soll. Deswegen leiteten die Behörden ein Verfahren ein und erwirkten einen Durchsuchungsbeschluss. Ein politischer Hintergrund sei derzeit nicht erkennbar, so die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Noch am Einsatzort mussten nach Angaben des Zollfahndungsamtes in Essen einige „Stoffe“ vernichtet werden. Dabei soll es sich um einige der Chemikalien handeln. Nach Angaben des „Spiegels“ wurde im Garten des Mannes Sprengstoff aus der entdeckten Munition gezündet und damit unschädlich gemacht. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Update-Hinweis: Der Artikel wurde zuletzt am 13. Oktober um 21:29 aktualisiert. Neuerung: Bei der Razzia in Aldenhoven fanden die Ermittler Schusswaffen, Granaten, Handgranaten und Minen. Deswegen sei der Vorwurf des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz dazugekommen.

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