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Drei Überfälle in drei Stunden – Polizei prüft möglichen Zusammenhang

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Eine Polizeiabsperrung mit Polizeiauto im Hintergrund.
Die Polizei sucht Zeugen nach drei Überfällen am Mittwochabend (Symbolbild). © Udo Herrmann / U. J. Alexander / Imago

In Marl und Recklinghausen wurden am Mittwoch innerhalb von drei Stunden drei Geschäfte überfallen. Ob es einen Zusammenhang gibt, will nun die Polizei klären.

Recklinghausen/Marl – Ein Getränkemarkt, ein Kiosk und ein Supermarkt wurden am Mittwochabend in kurzen Abständen in Marl und Recklinghausen überfallen. Das Tatmuster ist jedes Mal ähnlich – ein maskierter Mann bedroht mit einer Schusswaffe die Mitarbeiter und fordert Bargeld. Die Polizei prüft nun, ob es Zusammenhänge zwischen den Überfällen gibt.

Recklinghausen/Marl: Drei Überfälle in drei Stunden – aber nur einmal Beute

Der erste Überfall passierte am Mittwochabend (5. Januar) gegen 18:40 Uhr auf der Ottostraße in Marl. „Ein maskierter Täter bedrohte eine Mitarbeiterin eines Getränkemarktes mit einer Schusswaffe und verlangte Bargeld“, berichtet eine Polizeisprecherin. Eine mutige Kollegin kam der Frau zu Hilfe und der Täter wurde so ohne Beute in die Flucht geschlagen.

Nur knapp eine Stunde später, gegen 19:30 Uhr, stürmte ein bewaffneter und maskierter Mann einen Kiosk auf der Hochlarmarkstraße in Recklinghausen. Auch hier wurde ein Mitarbeiter mit einer Schusswaffe bedroht. Dabei kam es laut Polizeiangaben zu einem Handgemenge. Der 52-jährige Angestellte wurde verletzt. Erneut flüchtete der Täter ohne Beute.

Der dritte Überfall ereignete sich dann gegen 21:20 Uhr am selben Abend. Diesmal wurde ein Supermarkt auf der Hubertusstraße in Recklinghausen überfallen. „Während gerade abgeschlossen werden sollte, kam der unbekannte Täter, bedrohte die beiden Mitarbeiter mit einer Schusswaffe und forderte Bargeld, das er dann auch bekam“, sagt die Polizeisprecherin. Erneut konnte der Täter flüchten.

Überfälle in Recklinghausen und Marl: So sollen die Täter aussehen

Ob es einen Zusammenhang zwischen den drei Überfällen gibt, soll nun die Polizei klären. Die Tatorte sind nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Um denselben Täter handelt es sich aber offenbar nicht. Zu unterschiedlich scheinen die Beschreibungen der Verdächtigen.

„Die Fahndungen nach den Tätern verliefen bislang erfolglos. Die Ermittlungen laufen, dabei werden auch mögliche Tatzusammenhänge geprüft“, betont die Sprecherin der Polizei. Zudem werden Zeugen gesucht, die Hinweise auf die Verdächtigen geben können oder an den Tatorten etwas beobachtet haben. (bs/ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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