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Remscheid: Schüsse auf Geibelstraße – zwei Menschen schwer verletzt

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Ein bewaffneter Polizeibeamter steht am Mittwoch in der Nähe eines Wohnhauses in Remscheid.
Die Polizei rückte nach den Schüssen in Remscheid mit einem – teils schwerbewaffnetem – Großaufgebot an. © Tim Oelbermann/dpa

Sie kommen vom Einkaufen und plötzlich fallen Schüsse: In Remscheid sind eine Mutter und ihr Sohn mehrmals angeschossen worden. Der Täter war wohl ein Ex-Freund.

Remscheid – In Remscheid sind am Mittwoch eine Frau und ein Mann schwer verletzt worden. Mehrere Schüsse seien gefallen, sagte ein Polizeisprecher am Abend. Die Verletzten seien eine 47 Jahre alte Frau und ein 24-jähriger Mann, offenbar Mutter und Sohn.

Nach dem männlichen Täter wird nun intensiv gefahndet. Dieser ist auch am Donnerstag weiter auf der Flucht. Um wen genau es sich bei dem Gesuchten handelt, wollte die Staatsanwaltschaft in Wuppertal aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Die Suche dauere an, hieß es am Morgen.

Remscheid: Mutter und Sohn nach Einkauf niedergeschossen – Täter flieht im Auto

Laut Remscheider General-Anzeiger spielte sich der Vorfall gegen 16:20 Uhr im Eingangsbereich eines Hauses auf der Geibelstraße ab. Mutter und Sohn seien wohl gerade vom Einkauf nach Hause gekommen. Der Täter soll bis zu sechsmal auf die beiden geschossen haben und traf sie unter anderem in Bein und Oberkörper.

Anschließend flüchtete er im Auto. Nachbarn riefen schließlich Polizei und Rettungsdienst. Notärzte sorgte für erste Hilfe vor Ort und brachten die Verletzten anschließend ins Krankenhaus.

Remscheid: Privater Hintergrund wohl Ursache für den Angriff – Polizei sperrte Bereich großräumig ab

Die Polizei hatte das Gebiet um die Geibelstraße, nahe des Allee-Center, weiträumig abgesperrt. Als Hintergrund der Gewalttat wird eine Auseinandersetzung im zwischenmenschlichen Bereich vermutet. So soll es sich bei dem gesuchten Mann laut einem Nachbarn wohl um den Lebensgefährten der Frau handeln, wie der Remscheider General-Anzeiger berichtet.

Der Mann und die Frau seien nicht lebensgefährlich verletzt und würden im Krankenhaus behandelt. Weitere Details wollte die Polizei vorerst nicht bekannt geben. (os mit dpa)

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Dieser Text wurde am 8. Juli um 10:30 Uhr inhaltlich aktualisiert. Neuerung: Informationen der Staatsanwaltschaft.

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