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Rhein-Kreis Neuss: Die wichtigsten Informationen zum Kreis nahe Düsseldorf 

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Wasser Schloss Dyck in Jüchen

Schloss Dyck in Jüchen zählt zu den schönsten Sehenswürdigkeiten des Landkreises Rhein-Kreis Neuss. © Oliver Langel / Imago


Der Rhein-Kreis Neuss bietet seinen Gästen mit Schloss Dyck, Kloster Knechtsteden und zahlreichen Museen ein abwechslungsreiches Programm.

Der Rhein-Kreis Neuss gehört zum Regierungsbezirk Düsseldorf und ist damit Teil des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Das Gebiet erstreckt sich am linken Niederrhein, der Fluss markiert gleichzeitig die östliche Grenze. Sitz der Verwaltung ist die Kreisstadt Neuss, amtierender Landrat ist Hans-Jürgen Petrauschke (*27.05.1956) (Stand 2021). Die insgesamt 451.766 Einwohner des Landkreises (Stand 30. Juni 2020) sind in acht Gemeinden zu Hause.

Gemeinden des Rhein-Kreis Neuss

Hier gemeldete Fahrzeuge zeigen auf ihren Autokennzeichen die beiden Kennzeichenkürzel „NE“ bzw. „GV“.

Rhein-Kreis Neuss: Verkehrsanbindung

Der Rhein-Kreis Neuss bietet mit fünf Autobahnen und einem dichten Schienennetz ideale Anbindungen an Düsseldorf, Köln und das Ruhrgebiet sowie nach Belgien und in die Niederlande. Mit den Neuss-Düsseldorfer Häfen besteht außerdem ein Zugang zu einem der größten Binnenhäfen Deutschlands. Über den Flughafen Düsseldorf und den Flughafen Köln/Bonn ist auch der Anschluss an den nationalen und internationalen Flugverkehr gesichert.

Rhein-Kreis Neuss und seine Geschichte

Die Geschichte des Landkreises reicht bis weit zurück in die Antike. Novaesium (Neuss) und Durnomagus (Dormagen) zeugen noch heute vom römischen Einfluss auf die Region. Bis in das Jahr 1794 gehörte das Kreisgebiet zum Kurfürstentum Köln, zum Herzogtum Jülich sowie zu den Reichsherrschaften Dyck und Myllendonk. Danach ging das Gebiet an Frankreich und gehörte ab 1801 zu den Arrondissements Köln und Krefeld. 1816 entstanden durch den Zusammenschluss mehrerer Bürgermeistereien die beiden preußischen Kreise Grevenbroich und Neuss-Land, 1929 wurden diese zum neuen Kreis Grevenbroich-Neuss zusammengeschlossen.

Mit der kommunalen Neugliederung im Jahr 1975 erhielt der Kreis seine gegenwärtige Form, das Jahr 2003 brachte die Umbenennung in Rhein-Kreis Neuss. Der Landkreis zählt seit Jahren zu den wirtschaftsstärksten in NRW. Mit seiner ausgezeichneten Infrastruktur bietet er ideale Bedingungen für die Bereiche Logistik, Chemie, Aluminiumverarbeitung, Nahrungs- und Genussmittel sowie Energie. Hier ist insbesondere die Firma RWE Power zu erwähnen, die in Garzweiler Braunkohle-Tagebau betreibt.

Rhein-Kreis Neuss: Sehenswertes, Shopping Kunst und Kultur

Schloss Dyck in Jüchen zählt zu den schönsten Sehenswürdigkeiten des Landkreises. Das prächtige Wasserschloss erstreckt sich mit seinen Vorburgen und Wirtschaftsgebäuden über vier Inseln und konnte sein barockes Erscheinungsbild seit der Mitte des 17. Jahrhunderts nahezu unverändert bewahren. Zu seinen Besonderheiten zählt der Landschaftsgarten im englischen Stil, der ab 1819 entstand und eine bemerkenswerte Sammlung seltener Baumarten beherbergt.

Von besonderer Schönheit ist auch Kloster Knechtsteden mit seinem imposanten Torhaus und der Gewölbebasilika St. Andreas aus dem frühen 12. Jahrhundert. Die Geschichte der BraunsMühle Büttgen reicht zurück bis in das Jahr 1756. Der Rhein-Kreis Neuss zeigt sich zudem mit einer breiten Vielfalt an interessanten Museen, darunter

Die Gäste des Landkreises dürfen sich ebenfalls auf den Botanischen Garten Neuss und den Wildpark Tannenbusch in Dormagen freuen. Letzterer begeistert seit seiner Eröffnung im Jahr 1960 mit einheimischem Tierbestand.

Shoppingfreude pur verspricht das Rheinpark-Center Neuss im Neusser Stadtteil Hammfeld. Mit einer Verkaufsfläche von rund 37.000 Quadratmetern, drei Etagen und bis zu 140 Geschäften und gastronomischen Betrieben bietet das Einkaufszentrum alles, was sich die Kundschaft aus dem Landkreis wünschen könnte. (Gabi Knapp)

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