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Rhein-Sieg-Kreis: Flutopfer suchen noch immer Wohnungen

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Zerstörte Autos liegen an einem Bahnübergang in Swisttal-Odendorf
Die 20.000-Einwohner-Stadt Swisttal im Rhein-Sieg-Kreis wurde vom Hochwasser ebenfalls hart getroffen. Viele Häuser wurden bei dem Hochwasser zerstört. © Manngold/Imago

Bei der Flutkatastrophe wurden viele Häuser und Wohnungen zerstört. Im Rhein-Sieg-Kreis suchen derzeit noch 70 Betroffene nach einer neuen Bleibe.

Siegburg – Rund zwei Wochen nach der Flutkatastrophe suchen viele Betroffene im Rhein-Sieg-Kreis noch immer Wohnungen. Der Kreis rief am Donnerstag Eigentümer dazu auf, sich bei freiem Wohnraum für Mieter zu melden.

Rhein-Sieg-Kreis: Flutopfer suchen Wohnungen – Stadt appelliert an Eigentümer

„Wir möchten den betroffenen Familien, Paaren und Einzelpersonen möglichst schnell zu einer neuen Bleibe verhelfen“, erklärte Landrat Sebastian Schuster am Donnerstag. Etwa 70 Menschen seien noch auf der Suche. Eigentümer könnten auf der Internetseite des Kreises verfügbare Wohnungen melden. Wie viele schon vermittelt werden konnten, war am Donnerstag nicht klar.

Übrigens hat der Energiekonzern RWE Menschen, die durch die Unwetterkatastrophe ihre Wohnungen verloren haben, Unterkünfte in leeren Häusern im Braunkohlegebiet angeboten.  Konkret gehe es um Häuser, die RWE im Zuge der Umsiedlungen für die Tagebaue angekauft habe und die jetzt leer stünden, sagte ein Unternehmenssprecher.

NRW: Häuser durch Flutkatastrophe zerstört – Wiederaufbau wird Jahre dauern

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet sagte, der Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe werde „Jahre“ dauern. Als Finanzhilfe stellte der Bund für Betroffene der Flutkatastrophe eine Soforthilfe von 200 Millionen Euro in Aussicht. Mittel in derselben Höhe sollen die betroffenen Länder beisteuern, sodass insgesamt bis zu 400 Millionen Euro bereitstehen.(nb mit dpa/lnw)

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