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Rösrath: Anwohner verjagen Männer und verhindern Geldautomatensprengung

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Flatterband der Polizei mit dem Schriftzug Polizeiabsperrung vor einer Bank.
In Rösrath planten Täter offenbar eine Geldautomatensprengung (Symbolbild). © Deutzmann/Imago

In Rösrath wollten zwei vermummte Männer offenbar einen Geldautomaten sprengen. Aber Anwohner konnten das verhindern.

Rösrath – Mehrere Anwohner haben in Rösrath (Rheinisch-Bergischer Kreis) in der vergangenen Nacht offenbar die Sprengung eines Geldautomaten verhindert. Die Täter konnten danach fliehen und entkamen der Polizei bei einer Verfolgungsjagd.

Rösrath: Täter planten wohl Sprengung der Geldautomaten

Das Glas der Eingangstür und eine größere Glasscheibe neben der Tür gingen zu Bruch. Der Geldautomat in der Bank an der Hauptstraße in Rösrath blieb aber unbeschädigt. Als Anwohner über der Filiale die Geräusche gegen 1:45 Uhr in der Nacht zum Mittwoch hörten und zwei dunkel gekleidete Männer mit Sturmhauben sahen, machten sie auf sich aufmerksam und konnten die Täter so verjagen. „Es wird vermutet, dass die Täter es auf die Geldautomaten abgesehen und möglicherweise eine Sprengung geplant haben“, berichtet eine Polizeisprecherin am Mittwoch.

Rösrath: Schwarzer Audi A7 flieht vor Polizei

Die Verdächtigen flüchteten mit einem schwarzen Pkw vom Tatort in Richtung Hoffnungstal. Auf dem Weg zum Tatort kam der Polizei ein schwarzer Audi A7 entgegen. Der sei zunächst unauffällig gefahren, habe dann aber stark beschleunigt, als der Fahrer den Streifenwagen bemerkte. Es begann eine Verfolgungsjagd in Richtung der A4-Anschlussstelle Untereschbach. „Die Polizisten versuchten dem Pkw zu folgen, verloren jedoch aufgrund der sehr hohen Geschwindigkeit des flüchtigen Audi den Sichtkontakt“, sagt die Sprecherin.

Das Kennzeichen des Fahrzeugs stellte sich als gestohlen heraus. Auch die weitere Fahndung verlief bislang ohne Erfolg. Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen. Der Sachschaden an der Bank wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. (bs/ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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