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Autofahrerin hört plötzlich lauten Knall – Stein schlägt in Schiebedach ein

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Ein Stein schlug in das Schiebedach eines Autos ein.
Eine Frau kam mit dem Schrecken davon, als ein faustgroßer Stein in ihr Glasschiebedach einschlug. © Polizei Rhein-Kreis Neuss

Ein Unbekannter hat in Rommerskirchen einen Stein auf die Straße geworfen. Der Stein schlug im Schiebedach eines Autos ein.

Rommerskirchen – Eine Frau fuhrt am Freitagabend (17. Dezember) gegen 19 Uhr auf der Bundesstraße 59 in Rommerskirchen in Richtung Köln. Plötzlich hörte sie laute Einschläge, als sie in Höhe einer Bahnhüberführung unterwegs war.

Rommerskirchen: Steinewerfer schleudert Stein auf Auto

Dort hatte ein Unbekannter „gezielt einen faustgroßen Stein auf das Fahrzeug“ der Frau geworfen, teilt die Polizei mit. Der Stein traf das Auto der Frau aus Mönchengladbach am Glasschiebedach und auf der Motorhaube. Die Frau bliebt unverletzt – und „kam mit dem Schrecken davon“, wie die Polizei mitteilt.

Polizei sucht Steinewerfer – wer hat etwas beobachtet?

Wer den Stein geworfen hat, ist bisher nicht bekannt. Es soll sich um einen männlichen Steinewerfer handeln, der einen beigen Parka trug und in Richtung Bergheim verschwand. Eine Fahndung der Polizei blieb bislang ohne Erfolg. Das Verkehrskommissariat Meerbusch hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sollen sich unter der Telefonnummer 02131 300-0 melden.

Polizei warnt

Das Bewerfen von Fahrzeugen ist kein Kavaliersdelikt und kann zu schwerwiegenden Verletzungen oder zu Todesfällen führen. Den Steinewerfer erwarten wegen „Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr“, wie die Straftat korrekt bezeichnet wird, eine Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren. Kommt es gar zu einer Verurteilung wegen Mord, droht lebenslange Freiheitsstrafe. Opfer und Zeugen solcher Attacken werden gebeten, umgehend den Polizeinotruf 110 zu verständigen, um zeitnah Fahndungsmaßnahmen nach dem Steinewerfer eingeleitet zu können.

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