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Meiste Ehen enden im sechsten Jahr – aber die Zahl der Scheidungen in NRW geht zurück

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Ein Mann und eine Frau stehen hinter einem zerbrochenen Teller in einer Küche.
Die Zahl der Scheidungen in NRW ging 2020 erneut zurück (Symbolbild). © Sebastian Gollnow/dpa

In Nordrhein-Westfalen gab es auch 2020 erneut weniger Scheidungen, als im Vorjahr. Ein Trend, der sich seit 2008 fortsetzt.

Düsseldorf – Die Zahl der Scheidungen ist in Nordrhein-Westfalen 2020 weiter zurückgegangen. Sie sank von 33.800 im Vorjahr auf knapp 32.600, wie das Statistische Landesamt IT.NRW am Mittwoch mitteilte. Der Rückgang folgt einem landesweiten Trend seit 2008. Gleichzeitig ging auch die Zahl der von Scheidungen betroffenen minderjährigen Kinder zurück von 30 100 auf 29 500.

Scheidungen in NRW: Die meisten Scheidungen werden von der Frau eingereicht

Durchschnittlich hätten die 2020 geschiedenen Paare 14,8 Jahre zusammen gebracht, bevor sie auseinandergingen, so die Statistik. Entgegen dem verbreiteten Spruch vom „verflixten siebten Jahr“ endeten am meisten Ehen bereits ein Jahr früher nach sechs Ehejahren (1687). 1590 Ehepaare zogen nach sieben Jahren den juristischen Schlussstrich. Mehr als die Hälfte der Scheidungsverfahren (52,5 Prozent) wurden 2020 von den Ehefrauen beantragt. In 13 558 Fällen ging die Initiative vom Mann aus und bei gut 1900 Scheidungen wurde der Antrag gemeinsam gestellt. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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