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DWD erwartet Schnee in NRW – Warnung vor teils glatten Straßen

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Von: Maximilian Gang

Bisher war das Jahr 2023 sehr warm. Ab dieser Woche sinken die Temperaturen aber in den Minusbereich. Dazu ist in NRW auch Schnee möglich.

Köln – Bisher waren die Temperaturen in den ersten zwei Jahren des neuen Jahres ungewöhnlich hoch. Die erste Januar-Hälfte war hierzulande 8,2 Grad wärmer als das Klimamittel der Jahre 1961 bis 1990. Für eine Branche war das in diesem Jahr besonders problematisch: „Für die Wintersportgebiete ist das eine einzige Katastrophe“, so die Einschätzung von Meteorologe Dominik Jung.

Der Grund: Weiße Schnee-Landschaften waren in NRW bisher – zumindest ohne nachzuhelfen – Fehlanzeige. Doch das könnte sich jetzt ändern, denn aus den Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) geht hervor: Schnee ist im Anmarsch – auch in Nordrhein-Westfalen.

Polarluft erreicht NRW – DWD warnt vor teils glatten Straßen

Update vom 17. Januar, 6:30 Uhr: Der heutige Tag startet bewölkt und mit teils glatten Straßen.Auch in tiefen Lagen könne es zu überfrierender Nässe kommen, so der DWD. Autofahrer sollen ihr Verhalten im Straßenverkehr anpassen. Bis zum Vormittag bleibt es nach wie vor nass. Oberhalb von 400 Metern fällt teilweise Schnee. In tiefen Lagen bleibt es bei Regenschauern. Auch die Windböen lassen gegen Nachmittag nach, so der DWD. Die Temperaturen liegen bei maximal 5 Grad. Ein nach Dänemark abgezogenes Tief bringt kalte Polarluft nach NRW.

Update vom 16. Januar, 16:53 Uhr: Auch, wenn es in dieser Woche wieder ein wenig kälter wird, befindet sich der Januar weiterhin auf Rekordkurs: „Man kann davon ausgehen, dass das der wärmste Januar seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 werden wird“, wie der Meteorologe Dominik Jung erklärt. Auch der Februar wird nach bisherigen Prognosen vergleichsweise warm werden. Jung spricht sogar von einem „Hitze-Februar“. Solch weitreichende Vorhersagen sind zum aktuellen Zeitpunkt jedoch noch ziemlich unsicher.

Winter 2023: DWD gibt amtliche Warnung vor Glätte für ganz NRW heraus

Update vom 16. Januar, 15:23 Uhr: Die ersten winterlichen Indikatoren sind bereits am Montag erkennbar: Ab heute Abend wird es glatt im gesamten Bundesland. Ab Montag, um 18 Uhr, besteht „geringe Glättegefahr“ in NRW. Die Warnung gilt dabei bis Dienstagmorgen, um 10 Uhr. Die Handlungsempfehlung des Wetterdienstes: Das „Verhalten im Straßenverkehr anpassen“.

Schnee in NRW: Fallgrenze sinkt im Verlauf der Woche ab

Update vom 16. Januar, 12:31 Uhr: Der DWD hat mittlerweile die Prognosen bezüglich des Schneefalls konkretisiert. Bis heute Abend kann in NRW nur in Gebieten ab einer Höhe von 400 bis 600 Metern mit Neuschnee gerechnet werden. Doch bereits in der Nacht zum Dienstag sinkt die Schneefallgrenze auf etwa 200 Meter ab.

Bis Dienstagfrüh fallen dort zwischen einem und fünf Zentimeter Schnee, in Staulagen sind sogar bereits 15 Zentimeter möglich. Auch in den tiefsten Lagen ist bis zum Morgen am Dienstag bereits Neuschnee und überfrierende Nässe möglich. Es ist also Vorsicht geboten: Es kann sehr glatt werden.

Wetter in NRW: Regional erste Schneefälle bereits heute

„Der Winter versucht es in dieser Woche zumindest mal wieder“, wie Jung erklärt. Im Verlauf der Woche kühlen die Temperaturen zunehmend ab. Bereits heute liegen die Höchstwerte bei zwei bis sechs Grad. Dazu bleibt es weiterhin sehr windig – im Bergland sind auch Sturmböen möglich. In den Tieflagen kommt es am Montag jedoch erstmal zu Regen als Niederschlag, der schauerartig und mit vereinzelten Graupelgewittern auftritt. Oberhalb von 600 Metern kann jedoch bereits mit Schnee gerechnet werden.

NRW: Schnee und Glätte nehmen im Wochenverlauf zu

Am Dienstag geht der Sinkflug auf den Thermometern in NRW weiter. Die Höchstwerte liegen dann bereits nur noch bei einem bis vier Grad. Am Vormittag kann – neben Regen – regional auch schon mit den ersten Schneeschauern in tieferen Lagen gerechnet werden. Bis Donnerstagmorgen bleibt es aber weitestgehend niederschlagsfrei. Ab den frühen Morgenstunden am Donnerstag sind dann „einzelne Schneeschauer nicht ausgeschlossen“, so die Vorhersage des DWD. Am Freitag besteht Glättegefahr bei Temperaturmaxima von null bis vier Grad. Und: Es kommt zu Schneefall – wenn auch nur geringfügig.

Auch wenn die frühlingshaften Temperaturen der vergangenen Tage zu anderem verleiten könnten: Das Auto sollte auch weiterhin mit Winterreifen bestückt sein. „Nachts ist überall mit leichtem Frost zu rechnen, daher sollten weiterhin die Winterreifen auf dem Auto bleiben, die Straßen sind stellenweise glatt“, so der Meteorologe Jung. Wer bei einer winterlichen Wetterlage mit falscher Bereifung unterwegs ist, muss auch mit hohen Strafen rechnen. (mg) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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