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Schulen in NRW: Weiter Präsenzunterricht nach den Sommerferien

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Yvonne Gebauer (FDP), Ministerin für Schule und Bildung von Nordrhein-Westfalen, spricht bei einer Pressekonferenz.
NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer will Präsenzunterricht nach den Sommerferien fortsetzen (Archivbild). © Marcel Kusch/dpa

Für Schüler in NRW geht es erstmal in die Sommerferien. Laut Schulministerin Yvonne Gebauer sollen sie danach weiter im Präsenzunterricht lernen.

Düsseldorf – Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat angesichts niedriger Corona-Zahlen und der Erfahrungen aus den vergangenen Wochen bekräftigt, dass der Präsenzunterricht in den Schulen nach den Sommerferien fortgesetzt werden soll. „In den letzten Wochen konnten die Schülerinnen und Schüler wieder gemeinsam in der Schule lernen und sich im Klassenverband austauschen. Das war sicher für alle von größter Bedeutung“, erklärte Gebauer am Mittwoch zum bevorstehenden Ferienstart in Nordrhein-Westfalen in einer Mitteilung des Ministeriums. „Und auch das nächste Schuljahr werden wir mit den nötigen Hygienemaßnahmen im Präsenzbetrieb beginnen.“ Die Schulen in NRW sind seit dem 31. Mai wieder offen.

Schulen in NRW: „Mit Zuversicht in die Sommerferien starten“

Für rund 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler an landesweit rund 5400 Schulen ist dieser Freitag der letzte Schultag des Schuljahres 2020/2021. „Ich freue mich, dass wir nun mit Zuversicht in die Sommerferien starten können“, betonte sie. Angesichts der gesunkenen Infektionszahlen könne man sich jetzt auf Sommerferien freuen, in denen wieder mehr Normalität, mehr Aktivitäten und mehr Begegnung möglich seien. Die Sommerferien starten: Fluggäste sollten einige Hinweise beachten.

Zum Abschluss des Schuljahres mit zeitweisem Lernen auf Distanz bedankte sie sich bei den Schülern, Eltern und Lehrern für das Meistern der Situation. Gebauer verwies auf die Zeugnistelefone der Bezirksregierungen, an die sich Eltern und Schüler bei Fragen zur Notengebung oder zur Schullaufbahn wie jedes Jahr wenden könnten. Für Kinder und Jugendliche soll in NRW bis Ende 2022 ein millionenschweres Corona-Aufholprogramm bereitstehen. Der Großteil der Mittel wird wohl in die Schulen fließen. (dpa/lnw) 

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