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Schulschwänzer beim Schwarzfahren erwischt – dann flüchten sie über Gleise

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Ein ICE im Bielefeld Hauptbahnhof.
Die drei Schüler fuhren ohne Ticket mit dem ICE von Herford nach Bielefeld (Symbolbild). © Rüdiger Wölk/Imago

In Bielefeld wurden drei Schulschwänzer beim Schwarzfahren erwischt. Um vor der Polizei zu fliehen, rannten zwei von ihnen über die Gleise im Hauptbahnhof.

Bielefeld – Drei Jugendliche haben in Bielefeld quasi für 13 Euro ihr Leben riskiert. Die 14- und 15-Jährigen aus Herford hatten die Schule geschwänzt und wollten mit dem ICE ohne Ticket nach Bielefeld fahren. Als sie erwischt wurden, flüchteten zwei über die Gleise am Hauptbahnhof Bielefeld vor der Bundespolizei.

Bielefeld: Schulschwänzer beim Schwarzfahren erwischt

Der Vorfall ereignete sich am Montag in Bielefeld. Laut Angaben eines Polizeisprechers hätten die drei Jugendlichen aus Herford die Schule geschwänzt, „um sich in Bielefeld zu vergnügen“. Ohne Ticket stiegen die Schüler in einen ICE in Richtung Bielefeld Hauptbahnhof. Dort wurden sie beim Schwarzfahren erwischt, wollten sich gegenüber der Zugbegleiterin aber nicht ausweisen. Diese rief daher die Bundespolizei zur Hilfe.

Bielefeld Hbf: Schulschwänzer flüchten über Gleise vor Bundespolizei

„Bei Einfahrt des Zuges in den Hauptbahnhof Bielefeld war einer der drei zum Zugende und danach über drei Gleise in Richtung Innenstadt geflüchtet“, berichtet der Polizeisprecher. Kurz darauf folgte ihm ein zweiter Junge aus der Gruppe und rannte ebenfalls über drei Gleise in Richtung Innenstadt. Der dritte Schüler kam mit auf die Wache. Nach der Auswertung von Überwachungsvideos konnten auch die beiden anderen Schüler im Bahnhof gestoppt werden. „Ihnen wurde eindringlich die Gefährlichkeit ihres lebensgefährlichen Handelns verdeutlicht. Der Preis für die Fahrkarte beträgt 13 Euro“, sagt der Polizeisprecher. Dafür hätten sie ihr Leben riskiert.

Alle drei Schüler erwarten nun Anzeigen wegen Leistungserschleichung. Gegen die beiden Geflüchteten wurde zudem ein Verfahren wegen Gleisüberschreitungen eingeleitet. (bs/ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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