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Schwerer Unfall auf der A46: Auto prallt gegen zwei Lkw

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Von: Johanna Werning

Schwerer Unfall auf der A46 bei Wuppertal: Bei der Raststätte Sternenberg-Süd fuhr ein Autofahrer in zwei Lkw. Zwei Männer sind tot.

Wuppertal – Bei einem Unfall auf einem Raststättengelände an der A46 sind in der Nacht zu Sonntag (11. Dezember) zwei Männer gestorben. Zwei weitere Personen wurden schwer verletzt. Der mit vier jungen Männern besetzte Ford Kuga sei in Richtung Wuppertal-Nord unterwegs gewesen, bevor es zu dem Unfall gekommen sei, sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntagmorgen. Augenzeugen sprechen von einem Trümmerfeld und mussten teilweise von Seelsorgern betreut werden.

Bei einem Unfall auf einem Raststättengelände an der Autobahn 46 sind in der Nacht zu Sonntag zwei Männer gestorben.
Schwerer Unfall auf Raststätten-Parkplatz der A46 © Gianni Gattus/dpa

Schwerer Unfall auf der A46: Auto prallt gegen zwei Lkw – zwei Tote, zwei Verletzte

An der Raststätte Sternenberg-Süd sei der Fahrer gegen 00:50 Uhr offenbar mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit von der Autobahn abgefahren. Sein Wagen prallte dabei zunächst gegen einen Fahrbahnteiler und dann gegen zwei geparkte Lastwagen. „Der Ford wurde durch die Wucht des Aufpralls völlig zerstört“, so die Polizei. Die Polizei vermutet nicht angepasste Geschwindigkeit des Fahrers als Unfallursache. Alle Insassen kommen aus Wuppertal. Das Auto wurde durch den Zusammenstoß komplett zerstört. Der Unfallort glich einem Trümmerfeld. Polizeiermittler waren bis in den frühen Morgen vor Ort

Der Fahrer und einer der Mitfahrer starben an der Unfallstelle, die beiden weiteren Insassen (beide 20 Jahre alt)wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht. Die Feuerwehr musste einen schwer verletzten Insassen aus dem Wrack befreien. Nach Angaben des Polizeisprechers parkten die beiden Lastwagen ordnungsgemäß auf dem Gelände der Raststätte. Ihre Fahrer hätten sich zum Zeitpunkt des Unfalls nicht in den Fahrzeugen befunden.

Schwerer Unfall bei Sternenberg-Süd: Auto prallt gegen zwei Lkw – A46 immer wieder gesperrt S

Zahlreiche Zeugen und Rettungskräfte standen unter Schock und mussten durch Notfallseelsorger betreut werden. Obwohl die Unfallstelle auf dem Parkplatz liegt, musste die Hauptfahrbahn der A46 in Richtung Brilon immer wieder gesperrt werden, so die Polizei Düsseldorf. „Die Arbeiten vor Ort dauerten bis in den Morgen.“ Laut Polizei entdeckten die Ermittler auch auf der Autobahn Unfallspuren.

Die Polizei sucht außerdem nach Zeugen, „die möglicherweise das Fahrzeug bzw. die Fahrweise vor dem Unfall beobachtet haben.“ Hinweise könnten unter 0211 - 870-0 gemeldet werden. (jw mit dpa/ots) Tipp: Fair und verlässlich informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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