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Todesdrama im Stall: Fast 30.000 Hühner ersticken qualvoll

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Von: Matthias Staege

Geflügelmast Hähnchenmaststall
In einem Geflügelmaststall (Symbolfoto) in Soest sind fast 30.000 Tiere qualvoll erstickt. © Jens Büttner /dpa

Fast 30.000 Hähnchen sind in einem Geflügelmastbetrieb in Soest qualvoll erstickt. Die Polizei geht definitiv von einem Verbrechen aus, die Ermittlungen laufen.

Soest - In einem Geflügelmastbetrieb in Thöningsen bei Soest in NRW sind fast 30.000 Hühner verendet. Nach Angaben der Polizei sind die Tiere im Laufe des Dienstags (18. Oktober) qualvoll erstickt. Die Polizei geht davon aus, dass jemand absichtlich die Lüftungsanlage manipuliert hat.

Zu Einzelheiten will sich die Polizei in diesem frühen Stadium der Ermittlungen noch nicht äußern, Polizeisprecher Wolfgang Lückenkemper sagt aber, dass es „ganz eindeutige Hinweise“ darauf gibt, dass die Lüftungsanlage manipuliert wurde. Ein technischer Defekt könne ausgeschlossen werden. Ein Gutachter werde die Anlage jetzt zusätzlich genau unter die Lupe nehmen, berichtet soester-anzeiger.de.

Todesdrama im Stall: Fast 30.000 Hähnchen ersticken in Soest qualvoll

Nach Angaben des Kreises Soest sind die toten Tiere bereits im Auftrag des Veterinärdienstes von einem sogenannten Tierkörperbeseitigungsdienstleister entsorgt worden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02921/91000 zu melden.

Für viele Menschen ist das eigene Haustier wie ein Familienmitglied. Aber bei aller Liebe ist der Vierbeiner auch ein weiteres Maul, das es zu stopfen gilt. Die Krise wirkt sich nicht nur auf die eigenen Bedürfnisse, sondern auch auf die ihrer Haustiere aus. 

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