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Entwarnung in Münster: Kein Bombenfund in der Innenstadt

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Von: Oliver Schmitz

In der Innenstadt von Münster wurde eine Fliegerbombe vermutet. Nach Überprüfung der Verdachtspunkte am Mittwoch konnte die Stadt Entwarnung geben.

Update, 16:29 Uhr: Die Stadt Münster gibt Entwarnung. Es wurden keine Fliegerbomben an der Friedrich-Ebert-Straße gefunden. Somit kommt es zu keiner Bombenentschärfung. Nach Angaben der Stadt gab es an der betroffenen Stelle insgesamt drei Verdachtspunkte. Zwei stellten sich als harmlos heraus. Hier wurde Schrott gefunden. „Am dritten Verdachtspunkt befindet sich ein nicht mehr in Betrieb befindliches Kanalrohr“, teilt die Stadt mit.

Der Kampfmittelräumdienst hat entschieden, dass dieses Kanalrohr zunächst entfernt werden muss, bevor der Verdachtspunkt vollständig überprüft werden kann. Die Arbeiten wurden daher abgebrochen. Sie sollen zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden. Wann, ist aber noch unklar.

Mögliche Bombenentschärfung in Münster – Untersuchung gestartet

Update vom 16. November, 13:15 Uhr: Die Untersuchung des Verdachtspunkts in Münster läuft, das teilt die Stadt auf Twitter mit. Solle ein Blindgänger gefunden und damit eine Bombenentschärfung nötig sein, informiert die Stadt.

Mögliche Bombenentschärfung in Münster – direkt an Bahn-Gleisen

Erstmeldung vom 12. November

Münster – In Münster (NRW) gibt es wieder einen Verdacht auf einen Bombenfund. Auch wenn noch unklar ist, ob tatsächlich ein Blindgänger gefunden wird, könnte eine Entschärfung große Auswirkungen haben. Denn der Verdachtspunkt in der Friedrich-Ebert-Straße liegt direkt an den Zuggleisen, die zum Hauptbahnhof führen. Am Mittwoch, 16. November, soll der entsprechende Ort freigelegt und überprüft werden, teilte die Stadtverwaltung mit.

Münster: Fliegerbombe in Innenstadt vermutet – kommt es zur Entschärfung?

Aktuell ist es noch unklar, ob sich an dem Verdachtspunkt tatsächlich ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg befindet. Damit ist auch noch nicht bekannt, ob eine Bombenentschärfung durch den Kampfmittelräumdienst und somit eine Evakuierung in Münster-Mitte notwendig sein wird. „Das wird sich erst nach der Öffnung des Verdachtspunktes klären“, teilte die Stadt mit.

Blindgänger-Verdacht in Münster: Notfallunterkunft bereits festgelegt

Rechts unten eine Karte mit Evakuierungsradius in Münster und im Hintergrund eine ausgegrabene Fliegerbombe. (IDZRW-Montage)
Bei einer Bombenentschärfung müsste ein Bereich von 250 Metern im Zentrum von Münster evakuiert werden. (IDZRW-Montage) © Fredrik von Erichsen/dpa & Stadt Münster

Sollte sich der Verdacht auf eine Fliegerbombe bestätigen, werden die Stadt und Feuerwehr Münster unter anderem über die NINA-Warn-App darüber informieren. Das Gleiche gilt für eventuell notwendige Straßensperrungen und „etwaige weitere Maßnahmen“. In diesem Fall wären das wohl Auswirkungen auf den Zugverkehr der Deutschen Bahn.

Jedoch ist bereits die mögliche Notunterkunft bekannt. Betroffene Anwohner können sich im Falle einer Bombenentschärfung in die Halle Münsterland begeben. Dort besteht jedoch die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Bei Bedarf wird ein Bus-Shuttle gestellt. Der Evakuierungskreis beträgt 250 Meter um den Fundort an der Friedrich-Ebert-Straße.

Münster: Mehrere Bomben-Verdachtsfälle in letzten Monaten

Bereits in den vergangene Wochen und Monaten hat es in Münster etliche Kampfmittelüberprüfungen gegeben. Bei einigen wurde nichts gefunden, bei anderen gab es aber tatsächlich eine Fliegerbombe. So musste zuletzt am 2. September eine Bombenentschärfung in Münster-Gremmendorf durchgeführt werden. Etwas mehr Glück hatten derweil die Anwohner am Hafen. Dort konnte am 10. November nach einer Überprüfung Entwarnung gegeben werden. (os) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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