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Starkregen: Warnkarte zeigt, wo in NRW Gefahr droht

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Wasser strömt aus einem Schlauch der Feuerwehr.
Im Internet zeigen Warnkarten, wo Gefahr durch Starkregen droht (Symbolbild). © Sven Hoppe/dpa

Eine interaktiven Karte soll Kommunen in NRW identifizieren, denen Gefahr durch Starkregen droht. Die Karte ist für die Öffentlichkeit freigeschaltet.

Düsseldorf – Eine interaktive Webkarte mit Gefahrenhinweisen zu Starkregen ist nun auch für Nordrhein-Westfalen freigeschaltet. Wie das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) am Donnerstag (28. Oktober) mitteilte, ist die Hinweiskarte mit Warnungen vor Starkregengefahren ab sofort auf dem frei zugänglichen Geoportal des Bundes und der Länder einzusehen.

„Deutschland braucht eine einheitliche Karte für ganz Deutschland, an der abzulesen ist, welche Folgen Starkregen haben kann. Die Hochwasserkatastrophe im Juli hat das einmal mehr deutlich gemacht“, sagte BKG-Präsident Paul Becker laut Mitteilung.

Starkregen NRW: Warnkarte für Öffentlichkeit frei zugänglich

NRW sei die erste Teilregion im Projekt „Hinweiskarte Starkregengefahren“, sagte die NRW-Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Ursula Heinen-Esser (CDU). Die Karte sei ein „wichtiges Instrument, um durch Starkregen gefährdete Kommunen leichter identifizieren und auf besondere Gefahrenbereiche innerhalb der Kommunen hinweisen zu können“.

Die Hinweiskarte für NRW werde auch vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) in das Fachinformationssystem Klimaanpassung integriert und der Öffentlichkeit digital zur Verfügung gestellt, hieß es weiter. Dort werde vorhandenes Wissen zu Klimafolgen und der Anpassung an den Klimawandel in NRW zusammengeführt und aufbereitet. Die Kartenanwendungen des FIS Klimaanpassung inklusive der neuen Starkregengefahrenkarten des BKG können unter www.klimaanpassung-karte.nrw.de im Handlungsfeld Hochwasserschutz aufgerufen werden.

Hinweiskarte mit Daten des Deutschen Wetterdienstes

Als Grundlagendaten zur Simulation der Starkregengefahren dienen vor allem die Geodaten des Landes NRW, insbesondere das hochaufgelöste, digitale Geländemodell und Informationen des Liegenschaftskatasters. Zudem fließen auch die Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in die Berechnungen ein. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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