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Neue Streiks an NRW-Schulen: Lehrer gehen auf die Straße – auch in Köln und Düsseldorf

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Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ruft Tarifbeschäftigte von Schulen und Hochschulen in Hessen zum Streik auf. (Symbolfoto)
Angestellte Lehrer in vielen Städten NRWs werden diese Woche streiken. (Symbolfoto) © M.Czapski/Imago

Im Zuge des Tarifkonflikts kommt es zu neuen Streiks beim Lehrpersonal in NRW. Am Dienstag und Donnerstag sind mehrere Städte betroffen.

Düsseldorf – Nach dem Streik ist vor dem Streik: Am Dienstag (16. November) wollen angestellte Lehrkräfte in einigen Städten in Nordrhein-Westfalen erneut auf die Straße gehen. Bereits vergangene Woche hatte es unter anderem in Köln, Bonn und Dortmund Kundgebungen gegeben. Hintergrund ist der Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder. Neben dem Streik am Dienstag hat die Gewerkschaft Wissenschaft und Erziehung (GEW) bereits weitere Aktionen angekündigt. Neben den Lehrern streiken am Dienstag auch die Mitarbeitende der Unikliniken.

Streik in NRW: In diesen Städten gehen Lehrer auf die Straße

In Dortmund und Köln/Bonn haben sich beim letzten Streik jeweils rund 300 Lehrerinnen und Lehrer beteiligt, nun sollten die Warnstreiks intensiviert werden, sagte ein GEW-Sprecher am Montag. In den Regierungsbezirken Münster und Detmold würden einige tarifbeschäftigte Lehrer am Dienstag nicht in den Unterricht gehen, sondern zu Kundgebungen etwa in Bielefeld oder Gelsenkirchen.

Für den nächsten Donnerstag (18. November) ruft die GEW dann zu ganztägigen Warnstreiks in Wuppertal, Essen, Duisburg und Düsseldorf auf. In Wuppertal wollen sich dabei laut Gewerkschaft auch Hochschulbeschäftigte beteiligen.

Streik in NRW: Das sind die Forderungen der GEW – Großdemo Ende November geplant

In NRW sind unter den 207.000 Lehrkräften rund 21 Prozent tarifbeschäftigt, sind also angestellt, nicht verbeamtet. Für diese Tarifbeschäftigten wolle man für eine Laufzeit von zwölf Monaten fünf Prozent mehr Gehalt erreichen, mindestens aber 150 Euro, erläuterte der GEW-Sprecher eine der zentralen Forderungen. Die Arbeitgeber hätten bisher kein Angebot vorgelegt.

In den Tarifverhandlungen des öffentlichen Dienstes – Ende November steht in Potsdam die dritte Runde an – geht es auch um das Personal etwa von Unikliniken, Staatsanwaltschaften und Amtsgerichten. Mehrere Gewerkschaften wie Verdi, GEW und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) wollen in einer gemeinsamen Großdemo in Düsseldorf am 25. November den Druck noch einmal erhöhen. (os/dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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