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Regen und Gewitter in NRW – das dicke Ende kommt an Silvester

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Von: Maximilian Gang

Regen und Wind: Das Wetter an Weihnachten ist ruppig in NRW. Am 2. Weihnachtstag sind Gewitter möglich. Zum Jahreswechsel stürmt es dann noch einmal richtig.

Köln – Die Temperaturen in der vergangenen Woche ließen Weihnachtsromantiker auf die ersten weißen Feiertage seit zwölf Jahren hoffen. Doch seit Montag kann man alle Hoffnungen platzen lassen: kein Schnee an Weihnachten in NRW. Die typische Westwetterlage hat Nordrhein-Westfalen – zumindest vorerst – wieder fest im Griff und das bedeutet: Zweistellige Temperaturen und viel Regen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet. Doch der Westen Deutschlands schlittert vom Eisregen direkt in die nächste kritische Wetterzone.

Stürmische Böen in den kommenden Tagen

Update vom 26. Dezember, 17.40 Uhr: Am Abend des 2. Weihnachtstages bleibt es bewölkt, vor allem im Südosten gibt es schauerartigen Regen, der allmählich abzieht, meldet der DWD. Die Temperaturen liegen in NRW bei 4 bis 8 Grad, in Hochlagen um 2 Grad.

In den kommenden Tagen ist es immer wieder sehr windig. Zum Wochenende kann es teils stürmische Böen geben, an Silvester zieht womöglich gar ein Orkantief über NRW, meldet Meteorologe Dominik Jung.

Gewitter und Schneeschauer im Bergland am 2. Weihnachtstag in NRW

Update vom 26. Dezember, 9:56 Uhr: Mildes Schmuddelwetter – so lässt sich die Wetterlage auch am 2. Weihnachtsfeiertag zusammenfassen. Vor allem im Süden von NRW gibt es immer wieder schauerartigen Regen. Am Nachmuttag kann es dann auch Gewitter geben, meldet der DWD.

Die Temperaturen liegen bei 9 bis 13 Grad. Dazu wird es immer wieder windig, im Bergland ist mit stürmischen Böen zu rechnen. Dort kann es am Abend und in der Nacht auch Schneeschauer geben.

„Ruppige Wetterlage“ an Weihnachten in NRW – dann wird es richtig unangenehm

Update vom 25. Dezember, 11:22 Uhr: Das Weihnachts-Wetter in Nordrhein-Westfalen bleibt auch am 1. Weihnachtstag am 25. Dezember schmuddelig-mild. Nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) breitet sich am Sonntag von Westen her zunehmend Regen aus, der nachmittags gebietsweise kräftig ausfallen kann. Dazu weht ein starker bis stürmischer Wind, bei Höchstwerten zwischen 9 und 12 Grad.

Auch am zweiten Weihnachtstag gibt es noch Schauer und stürmische Böen, die Temperaturen erreichen 13 Grad. Nach den Feiertagen lockern die Wolken dann öfter auf. Am Dienstagmorgen können die Straßen bei vorübergehend niedrigeren Temperaturen stellenweise glatt werden.

Wetterexperte: Es wird „ruppig“ an Heiligabend

Update vom 23. Dezember, 14:59 Uhr: Wetterexperte Dominik Jung nennt die Wetterlage an Weihnachten „ruppig“: „Es gibt dieses Jahr keinen Schnee an Weihnachten, dafür ist das Sturm- und Orkanpotenzial aber sehr hoch“. Also Dauerregen und stürmische Böen in den nächsten Tagen. Zum Jahreswechsel kann es sogar Orkanböen geben.

Das Wetter morgen: Kein Schnee an Weihnachten

Update vom 23. Dezember, 11:10 Uhr: Da müsste schon ein Wunder passieren: Weiße Weihnachten wird es in NRW auch in diesem Jahr nicht geben, wie der DWD mitteilt. Das letzte Mal gab es 2010 Schnee an Weihnachten – flächendeckend und in Teilen Deutschlands mit heftigen Schneefällen.

2022 gibt es stattdessen Regen und Wind: In den kommenden Tagen sind stürmische Böen möglich. Zum Jahreswechsel zieht gar ein Orkantief über Deutschland und Teile von NRW.

Wetter am Freitag: 18 Grad in Deutschland

Update vom 22. Dezember, 17:39 Uhr: „Man könnte tatsächlich meinen, der Frühling stünde vor der Tür“, so die Zusammenfassung des Meteorologen Dominik Jung. Und die Temperaturaussichten für die nächsten Tage könnten durchaus einen solchen Eindruck erwecken: In einigen Regionen in Deutschland sind in den nächsten Tagen Temperaturen bis zu 18 Grad möglich. Ein solcher Temperaturanstieg ist für Nordrhein-Westfalen jedoch unwahrscheinlich: Der DWD rechnet momentan mit Höchsttemperaturen von 7 bis 12 Grad am Freitag. Dazu viel Regen und Wind.

Dauerregen in NRW

Update vom 22. Dezember, 12:37 Uhr: Das Wetter der nächsten Tage lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: Dauerregen. Bis Freitagabend gibt es in NRW immer wieder kräftige Regenfälle. In der Eifel sowie im Bergischen Land und dem Sauerland herrscht Dauerregen mit Wassermengen zwischen 25 bis 35 Liter pro Quadratmeter, meldet der DWD.

Wetter in NRW: Orkanböen an Silvester möglich

Update vom 22. Dezember, 10:35 Uhr: Die Wettervorhersagen bleiben wechselhaft. Mittlerweile ist auch Schnee an Silvester eher unwahrscheinlich. Der große Kälteeinbruch bleibt somit in der nächsten Woche aus, wie der Meteorologe Dominik Jung erklärt. Stattdessen könnten sich die Sturmböen, laut dem europäischen Wettermodell, in der nächsten Woche noch weiter verstärken.

„Für Silvester wurde bei der neuen Berechnung des europäischen Wettermodells sogar ein Orkantief gezeigt“, so der Wetterexperte. Auch für den größten Teil von Nordrhein-Westfalen zeigt das Modell Windhöchstgeschwindigkeiten von bis zu 100 bis 110 Kilometern pro Stunde zum Jahreswechsel.

Wettermodelle

► Wettermodelle sind sogenannte numerische Vorhersagen. Sie sind reine Maschinenprodukte – im Gegensatz zu manuellen Voraussagen. Sie werden von Hochleistungscomputern berechnet und nicht noch einmal von Meteorologen geprüft oder korrigiert. Dabei nehmen sie den Zustand der Atmosphäre zu einem bestimmten Anfangszeitpunkt als Grundlage, um im nächsten Schritt mit der Hilfe von mathematischen Formeln den Zustand zu einem späteren Zeitpunkt zu berechnen. Wichtige Parameter dabei sind beispielsweise die Wolkenbildung und -auflösung, Temperaturänderungen von Binnenseen oder die Schauer- und Gewitterbildung.

► Weltweit gibt es sehr viele dieser Modelle. Um das deutsche Wetter vorhersagen zu können, werden drei davon am häufigsten verwendet: das amerikanische Modell (GFS), das europäische Wettermodell (ECMWF) sowie das deutsche Wettermodell (ICON).

► Der Deutsche Wetterdienst betreibt das deutsche Modell ICON. Mit dem Modell lassen Vorhersagen auf Basis eines den Globus vollständig umspannenden Dreiecksgitters berechnen. Damit ist der Dienst einer von nur 14 Wetterdiensten weltweit, die ein eigenes globales Wettermodell benutzt. Viele andere Dienste verwenden sogenannte Ausschnittsmodelle, die nur für eine bestimmte Region auf der Erde Vorhersagen treffen.

Wetter vor Weihnachten: amtliche DWD-Warnung vor Dauerregen in NRW

Update vom 21. Dezember, 17:22 Uhr: In vielen Regionen in NRW wird es ab heute Nacht regnerisch. Das geht aus einer amtlichen Warnung des DWD hervor. Der Wetterdienst warnt im Zeitraum von Donnerstag, 0 Uhr, bis Freitag, 19 Uhr, vor „Dauerregen mit Unterbrechungen“. Dabei werden Niederschlagsmengen von bis zu 50 Litern pro Quadratmeter auf die Gebiete hinabfallen. Es handelt sich allerdings nicht um Starkregen. Folgende Landkreise und Städte sind betroffen:

Wetter in NRW: DWD warnt vor Sturmböen bereits vor Weihnachten

Update vom 21. Dezember, 16:58 Uhr: Der DWD hat für morgen eine amtliche Wetterwarnung für Teile von NRW ausgesprochen. Im Zeitraum von 5 Uhr bis 18 Uhr kommt es dabei zu Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 Kilometern pro Stunde. In exponierten Lagen muss sogar mit Sturmböen gerechnet werden. Diese erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h. Die Warnungen gelten für:

Wetter vor Weihnachten: 48 Stunden Dauerregen in NRW

Update vom 21. Dezember, 14:22 Uhr: Das Wetter in NRW wird ab heute Abend vor allem von einer Wetterlage geprägt: Regen. Bis Freitagabend soll der Niederschlag anhalten – mit wechselnden Intensitäten, so der DWD. In der Eifel, im Sauerland und dessen westlichen Staulagen muss sogar über die 48 Stunden mit Dauerregen gerechnet werden. Dabei sollen in den zwei Tagen rund 40 Liter Regen pro Quadratmeter fallen.

Keine weißen Weihnachten in NRW – dafür Sturmböen

Update vom 21. Dezember, 11 Uhr: Wenige Tage vor Weihnachten steht so gut wie fest: Es wird keinen Schnee in NRW geben, aber es wird draußen ungemütlich. An Heiligabend gibt es immer wieder schauerartigen Regen bei Temperaturen zwischen 9 und 12 Grad. Dazu weht Wind aus Südwesten mit teils starken Böen, in Gipfellagen sind auch stürmische Böen möglich. Zum Jahreswechsel kündigt sich indes ein Temperatursturz an – und vielleicht gibt es sogar Schnee an Silvester.

Wetter in NRW: Bewölkt und viel Regen am Mittwoch

Update vom 21. Dezember, 10:06 Uhr: Die Woche ist in Nordrhein-Westfalen regnerisch gestartet. Das setzt sich auch am heutigen Mittwoch sowie am Donnerstag fort. Laut Wetterbericht des Deutschen Wetterdienstes bleibt es stark bewölkt, mit jeweils hoher Regenwahrscheinlichkeit am Vormittag und am Abend. Dabei Temperaturhöchstwerte zwischen 6 und 10 Grad.

Schnee an Silvester? „Stürzen wieder in den Eiskeller“

Update vom 21. Dezember, 8 Uhr: Wer auf ein gemütliches Beisammensein im Freien an Silvester gehofft hat, wird wohl enttäuscht werden: Ein Polarluftstoß wird nach Weihnachten wohl für einen erneuten Temperaturabfall sorgen. Laut dem Meteorologen Dominik Jung könnten wir sogar „wieder in den Eiskeller“ stürzen. „Auch 2022 wird es für Deutschland kein weißes Weihnachten geben, aber vielleicht ja einen weißen Jahreswechsel“, so Jung.

Frühlingshafte Temperaturen in NRW

Wer aktuell draußen unterwegs ist, könnte das Gefühl bekommen, dass der Winter bereits vorbei ist. Nach der Eiseskälte der vergangenen Tage, gibt es momentan frühlingshafte Temperaturen und leichten Wind. Doch daran gewöhnen sollte man sich nicht, denn der Umschwung wird wahrscheinlich keine lange Halbwertszeit haben.

„Dass es erneut so kalt wird, kann immer wieder passieren. Der kalendarische Winter kommt ja erst noch“, wie der Meteorologe Dominik Jung gegenüber 24RHEIN erklärt. „Da kann alles noch kommen, man kann es nur momentan noch nicht sicher voraussagen“. Doch erste Anzeichen gibt es bereits: „Es sieht danach aus, als könnte es bereits in der Woche nach Weihnachten wieder kälter werden“, so Jung.

Weiße Weihnachten wird es auch 2022 in Nordrhein-Westfalen nicht geben. Dafür lauert bereits eine andere Gefahrenlage für die Feiertage. Und ab nächster Woche kündigt sich ein erneuter Wetterumschwung an. (mg) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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