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Unwetterwarnung NRW: Orkantief „Zeynep“ beruhigt sich am Samstag – Überblick

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Von: Oliver Schmitz

Eine Fussgängerin kämpft auf dem Domvorplatz gegen Regen und Wind.
Während des Sturms soll man sich möglichst nicht nach Draußen begeben. (Symbolbild) © Roberto Pfeil/dpa

Nordrhein-Westfalen erlebt den nächsten Sturm. Seit Freitagmittag wütet Orkantief „Zeynep“ im ganzen Land. Am Samstag jedoch gab es Entwarnung.

Köln – In Deutschland folgte ein Sturm auf den nächsten. Nach „Xandra“ und „Ylenia“, schlug am Freitag das Orkantief „Zeynep“ zu. Seit Freitagmittag (18. Februar) gelten für NRW Unwetter- oder Sturmwarnungen. Der Wind erreicht teilweise bis zu 120 km/h. Am Samstag (19. Februar) jedoch sieht die Wetterkarte in NRW deutlich entspannter aus: Für weite Teile von NRW wird lediglich noch die Warnstufe gelb ausgesprochen. Dabei handelt es sich um „handelsübliche“ Wetterwarnungen.

Unwetterwarnung NRW: Orkantief „Zeynep“ wütete am Freitag – Beruhigung am Samstag

Die Deutsche Bahn reagierte am Freitag (18. Februar) und stellte seit 14 Uhr den Regionalverkehr in Teilen von NRW ein. Die Entscheidung sei zum Schutz der Reisenden und Mitarbeiter wegen des angekündigten Sturms getroffen worden, sagte der Sprecher. Wie lange die Züge nicht verkehren, sei noch nicht abzusehen. Erste Bahnen fahren jedoch seit Samstagmorgen (19. Februar) wieder.

Nach einem kurzen Zwischenhoch fegte das Orkantief „Zeynep“ im Laufe des Tages von Westen her über Nordrhein-Westfalen hinweg. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte ab Freitagmittag eine amtliche Unwetterwarnung für fast ganz NRW ausgesprochen. Während die Region um Köln und Bonn zunächst ausgenommen war, war diese über einen längeren Zeitraum auch von der Warnung Stufe 3 betroffen.

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Orkan ab Freitagmittag über NRW: Böen bis zu 120 km/h

„Der Wind frischt jetzt allmählich auf“, sagte ein Meteorologe des DWD am Freitagmittag in Essen. „Das nimmt jetzt weiter zu.“ Am Nachmittag zog eine Kaltfront über Nordrhein-Westfalen, dann war auch mit orkanartigen Böen mit vereinzelt 100 oder 120 Kilometern pro Stunde zu rechnen. „Das zieht dann erstmal bis zum Abend ostwärts durch“, sagte der Meteorologe. In der zweiten Nachthälfte ließ der Wind etwas nach. Dann war das Ärgste zunächst überstanden.

Im Laufe der ersten Hälfte der Nacht zum Samntag ließ der Wind zunächst im Südwesten nach, später auch im Nordosten. Gleichwohl war gebietsweise noch mit Windböen, in Ostwestfalen mit stürmischen Böen bis 70 km/h zu rechnen. Oberhalb von 400 bis 500 Metern konnte es durch einzelne Schneeschauer glatt auf den Straßen werden. Insgesamt hatte „Zeynep“ etwas weniger Kraft als das bereits durchgezogene Sturmtief „Ylenia“, das landesweit relativ geringe Schäden anrichtete.

Sturm über NRW: Orkantief sorgte für Schulschließung – bisher nur geringe Schäden

Bereits in den vergangenen Tagen war das Wetter in Nordrhein-Westfalen ziemlich stürmisch. Am Donnerstag blieben wegen des Orkantiefs „Ylenia“ sogar die Schulen in NRW geschlossen. Neben einigen Ausfällen bei Bahn und Flügen haben die bisherigen Stürme aber nach Auskunft der Behörden landesweit nur relativ geringe Schäden angerichtet. Einige Straßen und Bahnstrecken mussten aber von umgestürzten Bäumen geräumt werden. Es kam aber zeitweise zu Stromausfällen in NRW. (os mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln und NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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