„Super Flower Blood Moon“

Supermond über NRW: Im Juni zeigt er sich erneut

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Besonders groß und hell: Am 26. Mai strahlt ein „Supermond“ über Deutschland. Doch diesmal hat dieser Blutmond einige besondere Eigenschaften.

Köln – Auch wenn er einige Leute nachts unfreiwillig wach hält, ist ein Vollmond immer schön anzusehen. Noch beeindruckender sind die sogenannten „Supermonde“, die mehrere Male im Jahr zu sehen sind. Dabei handelt es sich um Vollmonde, die der Erde besonders nahe kommen und somit auch größer und heller als gewöhnlich sind. Den letzten Supermond konnte man im April beobachten, nun steht aber Ende Mai bereits der nächste an. Aufgrund eines anderen Parallelereignisses wird dieser sogar noch extravaganter.

Supermond: Vollmond in Mai mit besonderen Eigenschaften – NRW muss auf eine verzichten

Am 26. Mai ist es so weit: Wir erleben den größten Vollmond des Jahres. Der Supermond Ende des Monats wird voraussichtlich rund 7 Prozent größer und rund 14 Prozent heller als ein durchschnittlicher Vollmond, wie GEO berichtet. Jedoch beträgt der Unterschied zum Supermond im April dabei nur weniger als 200 Kilometer. Genau genommen wird der Mond dann ungefähr 357.300 Kilometer von der Erde entfernt sein. Während der Vollmond im April auch „Pink Moon“ genannt wird, heißt er im Mai „Flower Moon“. Der Name stammt aus der Astrologie, wo der Mai mit dem Kommen des Frühlings und damit dem Erblühen von Blumen assoziiert wird.

Der Supermond im April war auch in Köln mehr als deutlich zu sehen.

Doch der anstehende Supermond hat darüber hinaus sogar noch eine weitere besondere Eigenschaft. Da es parallel zu einer totalen Mondfinsternis kommt, spricht man vor allem im amerikanischen Sprachraum von einem „Super Flower Blood Moon“. Die Mondfinsternis sorgt in einigen Teilen der Welt für einen blutroten Vollmond. Menschen in Europa müssen darauf aber leider verzichten, da der Mond hier bereits wenige Stunden vor Vollmond untergeht, berichtet GEO. Das führt schließlich dazu, dass wir den richtigen Zeitpunkt verpassen. In den Genuss des spektakulären Schauspiels kommen dagegen Naturfans in Nord- und Südamerika, Australasien, Ostasien oder im Pazifik.

Supermond: Dann ist der Vollmond im Mai am besten zu sehen

  • Wann: Am 26. Mai zwischen 21:39 Uhr und 5:59 Uhr am Folgetag
  • Wo: Grundsätzlich überall, da das Phänomen nicht lokal begrenzt ist
  • Wie: Es ist nichts Besonderes nötig, um den Supermond beobachten zu können

Am 26. Mai wird die Vollmond-Position zwar bereits um 13:14 Uhr erreicht, doch erst mit dem Mondaufgang um 21:39 Uhr ist der Supermond richtig gut zu betrachten. Generell empfiehlt sich für die besten Eindrücke oder schönsten Fotos das Spektakel am besten direkt am Anfang oder am Ende – beim Monduntergang – zu beobachten. Dann erscheint der Himmelskörper aufgrund einer optischen Täuschung („Mondtäuschung“) am größten*, berichtet merkur.de*.

Supermond im Mai erstrahlte doch in roter Farbe – nächste und letzte Chance im Juni

Entgegen der Erwartung war der Supermond in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zeitweise doch rot gefärbt. Vor allem in der deutschen Eifel bei Aachen hatte man einen guten Blick auf das Naturschauspiel.

Der „Super Flower Blood Moon“ war beim Aufgang in Deutschland sogar rot gefärbt, wie hier in der Eifel.

Falls man den Supermond verpasst haben sollte, muss man nicht direkt enttäuscht sein. Denn am 24. Juni hat man eine erneute, wenn auch für dieses Jahr letzte, Chance das Himmelsspektakel zu beobachten. Dann ist der Mond mit 360.000 Kilometern zwar ein wenig weiter weg, doch immer noch im Rahmen um für das Naturphänomen zu zählen.

An Silvester lässt für gewöhnlich Feuerwerk den Himmel über ganz Deutschland erstrahlen, doch in Düsseldorf könnte das in diesem Jahr ganz anders aussehen.

Dieser Artikel wurde am 27. Mai um ein Bild sowie einen kurzen Absatz zum Supermond ergänzt.

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Rubriklistenbild: ©  IMAGO/Wassilis Aswestopoulos

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