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Droht neuer Preis-Schock? Benzinpreise steigen schon vor Ende des Tankrabatts

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Schon vor dem Ende des Tankrabatts sind die Preise an den Tankstellen gestiegen. Droht der nächste Preis-Schock? Der ADAC gibt Entwarnung - vorerst.

Hamm - Der Tankrabatt endet offiziell mit dem Ende des Monats August. Autofahrer fürchten, danach wieder tiefer für ihre Tankfüllung in die Tasche greifen zu müssen. Doch schon jetzt - nach einer wochenlangen Talfahrt und kurzfristiger Stagnation - ist ein Anstieg der Preise an den Tankstellen in Nordrhein-Westfalen und Deutschland zu beobachten, teilte der ADAC mit.

Droht neuer Preis-Schock? Benzinpreise steigen schon vor Ende des Tankrabatts

Demnach verteuerte sich Super-Benzin der Sorte E10 von Sonntag auf Montag von rund 1,717 auf 1,730 Euro. Diesel kostete 1,974 statt vorher 1,964 Euro. Grund für den Anstieg sei vermutlich eine höhere Nachfrage mit Blick auf einen drohenden Preissprung in der kommenden Woche, berichtet wa.de.

Es handelt sich bei diesen Preisen um bundesweite Durchschnittswerte. Die tatsächlichen Preise können deutlich abweichen: Nach Angaben des ADAC gibt es zurzeit je nach Anbieter und Region größere Preisunterschiede als sonst. Hinzu kommt ein weiter großes Nord-Süd-Gefälle: Unter anderem durch die hohen Transportkosten aufgrund des Niedrigwassers im Rhein müssen Menschen im Süden im Schnitt mehr für Sprit bezahlen als im Norden. Darüber hinaus schwanken die Preise im Tagesverlauf teils erheblich: Morgens um 7 Uhr ist Sprit meist am teuersten. Zwischen 20 und 22 Uhr tanken Kraftfahrer am günstigsten.

Der Tankrabatt läuft offiziell in der Nacht vom 31. August auf den 1. September aus. Es handelt sich dabei eigentlich um eine vorübergehende Senkung der Energiesteuer auf das von der EU vorgegebene Mindestmaß. Sie galt seit dem 1. Juni gemeinsam mit dem 9-Euro-Ticket, um Verbraucher angesichts der Energiepreise zu entlasten. In NRW folgt übrigens auf das 9-Euro-Ticket eine große ÖPNV-Aktion.

Ende des Tankrabatts: ADAC rechnet vorerst nicht mit sprunghaftem Anstieg der Preise

Mit dem Ende des Tankrabatts können die Preise für Diesel und Benzin wieder deutlich steigen - rechnerisch um etwa 35 Cent für Benzin und 17 Cent für Diesel. Der ADAC rechnet aber zunächst nicht mit einem sprunghaften Anstieg, weil auch Tankstellenbetreiber durch den Rabatt günstiger einkaufen. Deshalb sei davon auszugehen, dass sie ihre Treibstofftanks vor dem 1. September noch einmal auffüllen und Benzin und Diesel dann zunächst weiter vergünstigt abgäben, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Der Mineralölverband En2x rechnet derweil damit, dass ab dem 1. September kaum noch niedrigversteuerter Kraftstoff an Tankstellen im Angebot sei. (mg/dpa)

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