Unglück

Tödlicher Unfall in Goch: Harley kracht in Mercedes – zwei Tote

Zwei Menschen sind bei einem Verkehrsunfall auf der B504 tödlich verletzt worden.
+
Zwei Menschen sind bei einem Verkehrsunfall auf der B504 in Goch tödlich verletzt worden.
  • VonKatharina Birkenbeul
    schließen

Am Mittwoch (29. Juni) kam es zu einem tödlichen Abbiegeunfall in Goch. Zwei Motorradfahrer starben nach dem Zusammenstoß mit einem Auto.

Goch – In Goch im Kreis Kleve (NRW) kam es am Mittwochabend gegen 22 Uhr zu einem tragischen Unfall. Ein Motorradfahrer und seine Begleiterin krachten in einen auf die Bundesstraße auffahrenden Mercedes und starben. Die beiden Frauen in dem Auto wurden schwer verletzt. Das teilten Polizei und Feuerwehr am Donnerstagmorgen mit.

Tödlicher Unfall in Goch: Zwei Menschen wurden tödlich verletzt

  • Was? Eine Autofahrerin wollte mit ihrer Beifahrerin aus einer Hofeinfahrt auf die B504 in Richtung Goch abbiegen. Dabei übersah sie einen Motorradfahrer mit seiner Begleiterin auf einer Harley-Davidson. Die Kradfahrer starben an ihren Verletzungen, die beiden Seniorinnen erlitten schwere Verletzungen und wurden ins Krankenhaus gebracht.
  • Wann? Mittwoch, 29. Juni, 22 Uhr
  • Wo? Goch, Kreis Kleve, NRW

Zwei Harley-Fahrer waren auf der B504 unterwegs, als eine 71-jährige Autofahrerin in ihrem Mercedes aus einer Hofeinfahrt auf die Bundesstraße in Richtung Goch abbiegen wollte. Dabei kam es zum Zusammenstoß. Ein 59-jähriger Motorradfahrer aus den Niederlanden und seine 62-jährige Mitfahrerin aus Goch wurden bei dem Unfall tödlich verletzt.

Zwei Menschen sterben bei Unfall in Goch: Rettung kam zu spät

Ersthelfer und später eintreffende Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes versuchten die beiden sofort wiederzubeleben. Allerdings ohne Erfolg. Die 71-jährige Pkw-Fahrerin und ihre 68-jährige Beifahrerin wurden schwer verletzt.

Tödlicher Unfall in Goch: Angehörige, Einsatzkräfte und Zeugen wurden psychologisch betreut

Die Unfallzeugen und Ersthelfer wurden von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst im Nachgang des Unfalls psychologisch betreut. Ein 66-jähriger Mann aus dieser Gruppe kam zur Beobachtung ins Krankenhaus. Ein Notfallseelsorger kümmerte sich, um die Angehörigen der Toten. Auch die Einsatzkräfte können psychologische Hilfe in Anspruch nehmen.

Für die Unfallaufnahme durch die Polizei leuchtete die Feuerwehr die Unfallstelle aus. Anschließend wurde die Straße gereinigt. Insgesamt dauerte dieser Einsatz rund 4,5 Stunden, die B504 war zwischen Puttenbruch und Maasstraße für diese Zeit voll gesperrt. (kab)

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion