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Auto schleudert in den Gegenverkehr: Fahrer (21) tot, 17-Jähriger in Lebensgefahr

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Von: Hannah Decke

Tödlicher Unfall bei Glätte in Brakel/NRW
Der Fahrer des Audis starb noch an der Unfallstelle. Ein Mitfahrer (17) erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Auch die Insassen des Kleinbusses wurden teils schwer verletzt. © Polizei

Ein 21-jähriger Autofahrer ist auf schneeglatter Straße mit seinem Audi in den Gegenverkehr geschleudert. Er starb. Sein Beifahrer (17) schwebt in Lebensgefahr.

Brakel (Kreis Höxter) - Laut Polizei ereignete sich der tödliche Unfall am Montagmorgen auf der B64 Höhe Brakel-Hembsen. Der 21-Jährige geriet mit seinem Audi gegen 7.50 Uhr auf einer Talbrücke ins Schleudern; nach Angaben der Polizei aufgrund von Straßenglätte. Im Osten von NRW hatte es in der Nacht geschneit.

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Auto schleudert in den Gegenverkehr: Fahrer (21) tot, 17-Jähriger in Lebensgefahr

Der Wagen des 21-Jährigen schleuderte auf die Gegenfahrbahn, berichtet wa.de. Dort stieß er mit der Beifahrerseite frontal in einen entgegenkommenden Kleinbus. Der junge Audi-Fahrer starb noch an der Unfallstelle.

Ein 17-Jähriger, der laut Polizei ebenfalls im Wagen gesessen hatte, erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Er kam mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik.

Tödlicher Unfall: Acht weitere Personen teils schwer verletzt

In dem Kleinbus saßen neben dem Fahrer noch sieben weitere Personen. Laut Polizei wurde ein Mitfahrer bei dem Unfall so schwer verletzt, dass er ebenfalls mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen wurde. Die anderen Insassen des Kleinbusses sowie der Fahrer kamen mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser. Zu der Schwere ihrer Verletzungen machte die Polizei keine Angaben.

Zur genauen Ermittlung des Unfallhergangs wurde ein Unfallaufnahme-Team aus Bielefeld verständigt. Die Strecke war für die Bergung und Unfallaufnahme über mehrere Stunden bis in den späten Nachmittag voll gesperrt. Die Fahrzeuge wurden sichergestellt.

Die Polizei Höxter appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, ihre Geschwindigkeit und Fahrweise den winterlichen Straßenverhältnissen anzupassen.

Am Wochenende gab es einen regelrechten Blitzwinter in NRW. Der erste Schnee fiel, die Temperaturen gingen runter auf bis zu minus 7 Grad.

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