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Trauerbeflaggung am 28. August: NRW gedenkt Opfer der Flutkatastrophe

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Von: Oliver Schmitz

NRW-Flaggen auf halbmast.
Am Samstag werden die Flaggen in ganz NRW auf halbmast gesetzt. (Symbolbild) © Land NRW

Im Zuge der Gedenkveranstaltung für die Flutopfer hat NRW-Innenminister Herbert Reul eine Trauerbeflaggung angeordnet. Am 28. August stehen diese auf halbmast.

Düsseldorf – Der kommende Samstag (28. August) wird ein Tag der Trauer in Nordrhein-Westfalen. Innenminister Herbert Reul hat für den ganzen Tag eine Trauerbeflaggung angeordnet. Hintergrund ist die dann stattfindende Gedenkfeier für die Flutopfer im Dom in Aachen.

Was bedeutet die Trauerbeflaggung?

Bei einer Trauerbeflaggung werden Flaggen nicht komplett gesetzt, sondern meist auf halbmast. Mit dieser speziellen Beflaggung soll Trauer ausgedrückt werden. Eingesetzt wird die Trauerbeflaggung in Gedenken an verstorbene Persönlichkeiten oder in Erinnerung an Ereignisse mit Todesfällen.

Kann die Flagge nicht auf halbmast gesetzt werden, wird ein Trauerflor (ein schwarzes Band) an den Mast befestigt.

Angeordnet wird die Trauerbeflaggung vom Bundesinnenministerium oder der Innenministerien der Länder.

Trauerbefflagung NRW: Alle Fahnen des Landes stehen am 28. August auf halbmast

Die Anordnung zur Trauerbeflaggung gilt für alle offiziellen Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen, heißt es in der Pressemitteilung am Donnerstag.

Dabei handelt es sich bereits um die dritte Trauerbeflaggung seit Mitte Juli. So wurde den Opfern der Flutkatastrophe tatsächlich bereits kurz nach dem Vorfall gedacht. Damals standen die Fahnen gleich mehrere Tage auf halbmast. Mitte August war der Fall der Berliner Mauer ein Anlass für die Trauerbeflaggung.

Flutkatastrophe in NRW: Gedenkveranstaltung in Aachen mit hochranigen Politikern

Die beiden christlichen Kirchen hatten zu dem Gottesdienst im Aachener Dom eingeladen. Dabei sollen vor allem Geschädigte der Flutkatastrophe, Hinterbliebene, Helferinnen und Helfer, Notfallseelsorger und Vertreter der betroffenen Nachbarländer eingeladen sein. Die Veranstaltung wurde von Vertretern anderer Religionsgemeinschaften mitgestaltet.

Darüber hinaus werden auch diverse weitere Politiker wie NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erwartet. Letzterer wird dabei auch eine Rede halten. Ansonsten kommen noch Betroffene der Flutkatastrope zu Wort. Die Veranstaltung wird live vom ZDF übertragen werden.

Mitte Juli war es nach extremen Starkregen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zu Hochwasser mit Überschwemmungen und Erdrutschen gekommen. Dabei wurden etliche Häuser, Straße, Brücken und zum Teil ganze Ortschaften verwüstet. In NRW sind dabei 47 Menschen ums Leben gekommen, in Rheinland-Pfalz mit 133 Toten sogar noch deutlich mehr. (os) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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