1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

Überfall in Krefeld: Jugendliche sollen Angestellte mit Pistole bedroht haben

Erstellt:

Polizisten untersuchen ein Auto, mit dem Jugendliche geflüchtet sein sollen.
Jugendliche sollen in Krefeld ein Geschäft überfallen haben. Die Polizei untersucht ein gestohlenes Fahrzeug, mit dem sie geflüchtet sein sollen. © Alex Forstreuter/dpa

In Krefeld sollen drei 17-Jährige einen Laden überfallen haben. Sie bedrohten die Angestellten mit einer Pistole und flüchteten nach Duisburg.

Krefeld/Duisburg – Drei maskierte 17-Jährige sollen am Freitagabend, 11. Juni, in Krefeld ein Bekleidungsgeschäft überfallen haben. Ein Angestellter wurde dabei leicht verletzt. Nach einer Verfolgungsfahrt wurden die Jugendlichen später in Duisburg festgenommen, wie die Polizei Krefeld am Samstag berichtete.

Die 17-Jährigen sollen dem Angestellten und einem Freund aufgelauert haben, als diese das Geschäft verließen. Sie bedrohten die Männer mit einer Pistole und forderten sie auf, die Tür wieder zu öffnen. Einer habe dem Angestellten dann ohne Vorwarnung ins Gesicht geschlagen und ihn getreten. Der Freund ging dazwischen. Die Opfer konnten schließlich flüchten und die Polizei alarmieren.

Bewaffneter Überfall in Krefeld: Jugendliche in Untersuchungshaft

Die Täter flüchteten mit einem gestohlenen Wagen, verfolgt von der Polizei. Dabei bauten sie in Duisburg einen Unfall und flüchteten daraufhin zu Fuß weiter. Mithilfe eines Hubschraubers und zahlreicher Einsatzkräfte konnten die Jugendlichen schließlich festgenommen werden.

In dem Auto fanden die Beamten eine Tasche mit einer Schreckschusspistole, mehreren Böllern und einem Brecheisen. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. Die mutmaßlichen Täter waren der Polizei bereits bekannt. Sie kamen in U-Haft.

In Köln musste die Polizei am Wochenende unter anderem zu einem Großeinsatz ausrücken. Nachdem ein Mann vor dem City-Center in Chorweiler gestorben war, griffen die Angehörigen die Rettungskräfte an. In Düsseldorf wurden am Wochenende fünf Polizeibeamte bei Einsätzen verletzt. (jaw/dpa)

Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage.

Auch interessant