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Schnee-Walze rollt über Deutschland und NRW – und dann kracht es

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Von: Mick Oberbusch

In ganz NRW fällt Schnee, immer wieder gibt es neue Schauer. Der DWD warnt vor Frost und Glätte – und zum Wochenende kommen auch noch Gewitter.

Köln – Plötzlicher Wintereinbruch in NRW mit allem, was dazu gehört: Schnee, Frost, Eiseskälte. Der Überblick über die aktuelle Lage: Wann fällt wo Schnee in NRW?

Update vom 20. Januar, 7:42 Uhr: Mit Schnee kommt Frost: Bis zum Nachmittag und auch bis in den Samstag verbreitet sich Frost zwischen 0 und -5 Grad in NRW –im Bergland sogar bis -7 Grad. Am Freitag liegen die Höchstwerte tagsüber bei ein bis vier Grad. Der DWD warnt vor Glättegefahr: Von Westen her werden ab Mittag neue Schneeschauer mit Glättegefahr erwartet, die bis zum Abend über das Rheinland in Richtung Süden ziehen. Vor allem in der Eifel kommt es zu kräftigen Schneefällen, dort kann bis zu zehn Zentimeter Neuschnee fallen.

Schnee auch am Wochenende in NRW

Update vom 19. Januar, 18:08 Uhr: In vielen Regionen in NRW hat es am Donnerstag geschneit. Doch auch, wenn in den meisten Gegenden nicht allzu viel von den weißen Landschaften liegen bleibt: Bereits am Freitag startet der Winter in Teilen von Nordrhein-Westfalen einen erneuten Versuch. Vor allem im äußersten Westen des Bundeslandes soll es ab den Mittagsstunden erneut Neuschnee geben – im Bergland bis zu 5 cm. Und diesmal soll es regional bis in die Nacht zum Samstag schneien.

Schnee in NRW: Vereinzelte Schneeschauer in der Nacht auf Freitag

Update vom 19. Januar, 16:20 Uhr: Am Nachmittag gibt es in höheren Lagen weitere Schneeschauer, meldet der Deutsche Wetterdienst. Für den Abend warnt der DWD vor Glättegefahr durch überfrierende Nässe, Autofahrer im Berufsverkehr sollten extrem vorsichtig fahren.

Auch in der Nacht kann es vereinzelt Schneeschauer geben, die am Freitagvormittag zunächst abklingen.

Glätte sorgt für Staus und Unfälle auf NRW-Straßen und Autobahnen

Update vom 19. Januar, 9:34 Uhr: Auch auf den Straßen in NRW ist es derzeit aufgrund von Schneefall glatt, es kommt zu Staus und Unfällen. Davor warnt auch die Städteregion Aachen in einer Mitteilung.

Frau schippt Schnee, Auto fährt durch Schnee
In den kommenden Tagen könnte es besonders im Bergland von NRW richtig weiß werden (Symbolbild). © Manngold/Imago

Update vom 19. Januar, 6:03 Uhr: Heute wird es weiß in NRW! Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Morgen des 19. Januar mitteilt, ist „bis in tiefe Lagen Schnee und gebietsweise 1 bis 5 cm Neuschnee möglich“ – das bedeutet, dass der Schnee nicht nur im Bergland, sondern auch in den großen Städten wie Köln, Düsseldorf oder Essen kommen und sogar liegen bleiben könnte. Für das Bergland werden vom Wetterdienst sogar bis zu acht Zentimeter Neuschnee vorhergesagt.

Wetter in NRW – Immer wieder Schnee in den nächstenZTagen

► Donnerstag, 19. Januar: Der DWD hatte es schon angekündigt: Es fällt Schnee, selbst in den tiefen Lagen und großen Städten. Und in der Tat: Am Morgen sorgte der Schnee für Chaos auf den Straßen, wie WA.de berichtet.

► Freitag, 20. Januar: Am Freitag ist es laut dem DWD wechselnd bis stark bewölkt, insbesondere im Nordwesten und Westen gibt es immer wieder Schneeschauer und im Tagesverlauf auch Schneeregenschauer. Auch könntees Gewitter geben.

► Samstag, 21. Januar: Am Wochenende dann Dauerfrost bei Minus 4 bis 0 Grad. Es wird überwiegend trocken.

Zudem kommt es in der Südosthälfte des Bundeslandes am Morgen streckenweise zu glatten Straßen. Wenn die Temperaturen (1 bis 5 Grad, im Bergland -2 bis 1 Grad) am Nachmittag etwas anziehen, nimmt die Glättegefahr durch dann „Schneematsch“ ab. Eine Unwetterwarnung seitens des Wetterdienstes gab es am Morgen noch nicht – dennoch sollten sich Menschen, die in der Früh vor die Tür müssen, auf glatte Straßen einstellen.

Bis zu fünf Zentimeter Schnee in NRW: Plötzlicher Wintereinbruch

Update vom 18. Januar, 17:58 Uhr: Am Morgen des Donnerstag (19. Januar) dürften viele Menschen in NRW auf weiße Straßen, Dächer, Autos und Co. blicken – zumindest, wenn es nach der aktuellen Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) geht. In der Nacht zum Donnerstag und am Donnerstag selbst werden von Nordwesten heranrückende Schneeschauer erwartet. „Stellenweise 1 bis 5 cm Neuschnee. Gebietsweise Glätte durch Schneefall oder gefrierende Nässe“, erklärt der DWD weiter. Auch am Donnerstag sind „teils kräftige Schneeschauer“ in NRW möglich – „im Stau der Berge auch länger anhaltend und kräftig“.

Frau schippt Schnee, Auto fährt durch Schnee
In den kommenden Tagen könnte es besonders im Bergland von NRW richtig weiß werden (Symbolbild). © Manngold/Imago

Plötzlicher Wintereinbruch: Meteorologe warnt vor „Schneewalze“

Update vom 18. Januar, 14:27 Uhr: Ein Blick auf die aktuelle Wetter-Lage in NRW offenbart, dass sich Bürgerinnen und Bürger heute laut DWD auf zum Großteil „ruhiges Winterwetter“ einstellen müssen. Am Nachmittag könnten die Temperaturen in den tiefen Lagen noch auf bis zu 5 Grad klettern, im Bergland maximal 1 Grad. Auch einen Ausblick auf die Nacht zum Donnerstag gibt es beim Deutschen Wetterdienst bereits – ab der zweiten Nachthälfte ziehen von Nordwesten kommend Schneeschauer in Richtung NRW. In den Hochlagen kann es dann sogar bis zu -7 Grad kalt werden, erklärt der DWD. Mit der „Schneewalze“ wird dann für Donnerstag, 19. Januar gerechnet.

Plötzlicher Wintereinbruch: Meteorologe warnt vor „Schneewalze“

Update vom 18. Januar, 11:02 Uhr: Am Mittwochmorgen (18. Januar) war und ist es kühl in NRW – der richtige Kälteeinbruch könnte jedoch vor allem in den kommenden Tagen drohen. Während laut Deutschem Wetterdienst (DWD) vor allem am Donnerstag, 19. Januar, mit einer „weißen Überraschung“ gerechnet werden darf, dreht der Winter nach Angaben von Meteorologe Dominik Jung (wetter.net) am Wochenende „voll auf, die Schneewalze droht“. Zudem könnte es am Wochenende besonders ungemütlich werden. „Über Osteuropa lauert besonders am Samstag eine Kaltfront, die von Osten aus näher in Richtung Deutschland rutschen könnte“, so Jung. Das sei aktuell aber noch alles sehr unsicher, so der Meteorologe weiter.

Plötzlicher Wintereinbruch in NRW: „Bis zu sechs Zentimeter Schnee“

Update vom 18. Januar, 8 Uhr: Der Mittwoch bleibt laut dem Deutschen Wetterdienst in NRW vielerorts trocken. Neben vielen Wolken bestehe vor allem im Nordwesten NRWs die Chance auf ein bisschen Sonne. Die Temperaturen liegen maximal zwischen 1 und 5 Grad, im Bergland zwischen -3 und 1 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger Wind um Südwest. An manchen Stellen könne es allerdings am Morgen noch zu glatten Straßen kommen, so der DWD. Auch Frost sei möglich. In der Nacht zu Donnerstag sei im Bergland mit 1 bis 4 Zentimeter Neuschnee zu rechnen.

NRW: Gibt es in dieser Woche Schnee? Wetterdienst mit klarer Prognose

„Je höher die Lage ist, desto höher ist auch die Chance, dass am Morgen nach dem Aufstehen eine kleine, weiße Überraschung auf Menschen wartet, die aus dem Fenster schauen“, sagt ein Sprecher auf Nachfrage. Besonders in den höheren Lagen zwischen 200 und 300 Metern sei dies nicht unwahrscheinlich – vor allem ab Donnerstag, 19. Januar. „Am Mittwoch (18. Januar) erwarten wir, wenn überhaupt, kleinere Schneeschauer in NRW, am Donnerstag könnte dann aber tatsächlich ein bisschen was an Schnee kommen und je nach Örtlichkeit auch liegen bleiben“, so der Sprecher weiter.

DWD erwartet Schnee in NRW vor allem am Donnerstag

In tieferen Lagen (ca. 100 Meter) dürften dauerhaft weiße Straßen jedoch die ganze Woche über unwahrscheinlich sein. „Der Boden ist von den vergangenen Tagen noch verhältnismäßig warm, sodass Schnee, wenn er über den Großstädten in NRW fällt, ziemlich schnell wegschmilzt“, so der DWD. Die genaue Schneemenge in den kommenden Tagen ist ebenfalls noch unklar; verschiedene Modelle sprechen laut Wetterdienst von „einem bis zu sechs Zentimetern Schnee“. Unter diesen könne sich auch Regen mischen, dennoch: „Vielleicht ist gerade am Donnerstag auch eine weiße Überraschung in den Städten möglich.“

Beste Chance auf Schnee in NRW am Donnerstag (19. Januar)

Am Donnerstag (19. Januar) haben Menschen in NRW somit die größte Chance darauf, Schnee zu erleben – je nachdem, wo sie wohnen, möglicherweise auch über einen längeren Zeitraum. Für Freitag (20. Januar) prognostiziert der DWD dann „wechselnd bewölktes Wetter“ – Schnee sei hier eher weniger in Sicht. Dafür erklärt Meteorologe Dominik Jung (wetter.net), dass es am Samstag und Sonntag nochmal weiß werden könnte. „Samstag auf Sonntag könnten weite Teile Deutschland von einem Schneetief überquert werden“, erklärt er mit Berufung auf den US-Wetterdienst NOAA.

„Vorfrühling ist vorbei“ – Meteorologe warnt vor „kaltem Wochenende“

„Der Vorfrühling ist nun definitiv vorbei“, so Jung weiter – in den nächsten Tagen sollten sich Menschen in NRW somit nicht zwingend auf eine Auflockerung einstellen. Vielmehr bleibt es das ganze Wochenende über kalt – und möglicherweise kommt es ja wirklich noch zu der ein oder anderen „weißen Überraschung“. (mo) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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