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Corona-Regeln in NRW: Diese Maßnahmen gelten seit 1. Oktober

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Von: Simon Stock

Die Corona-Regeln in NRW gelten ab 1. Oktober erst einmal weiter. Karl-Josef Laumann äußert sich zu einer Maskenpflicht in Innenräumen. Die Maßnahmen im Überblick.

Hamm - Ab dem 1. Oktober gilt in Nordrhein-Westfalen eine neue Corona-Schutzverordnung. Auf neue Corona-Regeln müssen sich die Menschen allerdings nicht einstellen. Die Corona-Regelungen mit Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sowie in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen gelten vorerst weiter.

Das Land werde von der Möglichkeit, verschärfte Schutzmaßnahmen anzuordnen, keinen Gebrauch machen, teilte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am Donnerstag (29. September) mit. Die Landesverordnung bleibe auch nach dem 1. Oktober im Wesentlichen unverändert. Vom Tisch ist damit zumindest vorerst eine durch das neue Bundesinfektionsschutzgesetz mögliche generelle Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen, etwa in Schulen. Die neue Schutzverordnung gilt zunächst bis zum 31. Oktober 2022, berichtet wa.de.

Corona-Regeln in NRW ab 1. Oktober: Die Maßnahmen im Überblick

Kurz zusammengefasst gelten weiterhin unter anderem Maskenpflicht in Bussen und Bahnen (ÖPNV) sowie eine Testpflicht in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Die aktuellen Corona-Regeln in NRW im Überblick:

Karl-Josef Laumann sagte zur Verlängerung der Corona-Regeln über den 1. Oktober hinaus: „Derzeit zeichnet sich die Pandemiesituation durch eine weitgehend stabile Lage aus, auch wenn die Zahlen in den letzten Tagen angestiegen sind. Diese Entwicklung beobachten wir sehr genau, gerade was die Belastung der Krankenhäuser durch Corona-Patienten und Personalausfälle angeht. Im Moment sind die Zahlen im Vergleich zum Frühsommer aber niedrig“, wird Laumann in der Mitteilung des NRW-Gesundheitsministeriums zitiert.

Schärfere Maßnahmen, wie etwa eine generelle Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen, seien derzeit nicht verhältnismäßig, heißt es weiter.

Corona-Regeln in NRW ab 1. Oktober: Tests und Quarantäne

Die meisten Testpflichten, die bisher in der Landesverordnung geregelt waren (vor allem für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen), ergeben sich künftig direkt aus dem ab 1. Oktober geltenden Infektionsschutzgesetz des Bundes

Die Test-und-Quarantäneverordnung wurde ebenfalls ohne wesentliche Änderungen verlängert. Auch künftig gilt: Wer positiv getestet ist, muss grundsätzlich 10 Tage in Isolation. Nach fünf Tagen besteht die Möglichkeit, sich frei zu testen. In Nordrhein-Westfalen ist hierfür weiterhin ein negativer offizieller Corona-Schnelltest oder ein PCR-Test (negativ oder mit einem Ct-Wert > 30) erforderlich. Ein selbst durchgeführter Test reicht nicht aus. Die Freitestung bleibt nach den bundesrechtlichen Regelungen auch zukünftig kostenfrei.

Bei der Frage nach der Maskenpflicht im Bahnverkehr herrscht Wirrwarr. In welchen Zug muss ich FFP2-Maske tragen, wo reicht die OP-Maske? Durch die neuen Corona-Regeln in NRW droht ein Chaos im Nah- und Fernverkehr.

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