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Düren: Vollalarm bei der Feuerwehr – über 150 Helfer im Einsatz

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Die überflutete Schillingstraße in Düren
In Düren, hier auf der Schillingstraße, gab es im Zuge des Unwetters zahlreiche Überschwemmungen. © Feuerwehr Düren

Auch das Stadtgebiet Düren wurde am Mittwoch von heftigen Regenmassen heimgesucht. Über 150 Feuerwehrmitarbeiter waren von früh bis spät im Einsatz.

Düren – Auch das Stadtgebiet Düren blieb am gestrigen Mittwoch (14. Juli) nicht von den Regenmassen verschont. Gegen 15:30 Uhr beschäftigte sich die Feuerwehr Düren mit den ersten Einsätzen. Die Anzahl und Arten der Ereignisse, die ein Handeln der Feuerwehr erfordern, waren gegen 23:00 Uhr so umfangreich, dass für die Feuerwehr Düren ein „Vollalarm“ ausgegeben werden musste.

Besonders die Bachläufe in Gürzenich, Birgel und Konzendorf waren den Wassermassen nicht mehr gewachsen und traten an vielen Stellen über die Ufer. In Folge dessen wurden eine erhebliche Anzahl von Kellern überflutet und einzelne Straßenabschnitte sind seitdem nicht mehr befahrbar. Dies führte im Laufe des Abends und der Nacht dazu, das Einsatzstellen nur noch priorisiert abgearbeitet werden konnten.

Düren: Durch Wasser eingeschlossene Person gerettet

Die rund 164 Einsatzkräfte der Feuerwehr Düren arbeiteten insgesamt 124 Einsatzstellen ab. Neben Keller auspumpen, mussten ein Brand in einem Keller, Bergung von großen Akkupaketen einer Telekommunikationsgesellschaft, Rettung einer durch Wassermassen im Keller eingeschlossenen Person, Sicherung von Heizöltanks, Unterstützung bei Sicherungsmaßnahmen in einer Papierfabrik und einem Krankenhaus geleistet werden; hierbei wurde eine Feuerwehrangehörige leicht verletzt.

Die Johanniter Unfallhilfe Düren versorgten die Einsatzkräfte mit Verpflegung. Nach Abschwellen der Bachläufe werden die Aufräumungsarbeiten der Feuerwehr Düren wieder aufgenommen. In der Nähe von Düren ist die Inde über die Ufer getreten und hat für einen Wasserschaden am dort ansässigen Tagebau gesorgt. (mo mit ots)

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