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Unwetter in NRW: Hier droht am Sonntag Starkregen und Hagel

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Von: Nina Büchs

Ein Blitzeinschlag bei einem Gewitter.
In ganz NRW drohen aktuell zahlreiche Gewitter und heftiger Starkregen – sogar Hagel ist möglich. (Archivbild) © Patrick Seeger/dpa

Am Sonntag treten in NRW wieder heftige Gewitter auf. In Dortmund kam es bereits zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. Ein Überblick, welche Regionen besonders betroffen sind.

Köln – Am Sonntag, 4. Juli, wird es ungemütlich in Nordrhein-Westfalen. Nachmittags und am Abend ist es wechselnd bewölkt, zudem ist mit Schauern und Gewittern zu rechnen. Dabei ist auch Starkregen, stürmische Böen und Hagel möglich, so der Deutsche Wetterdienst (DWD). Ein Überblick.

Das Wetter am 4. Juli: DWD warnt vor Starkregen und Hagel in Nordrhein-Westfalen

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes kann es am Sonntag, 4. Juli, zu heftigem Starkregen kommen. Teils sind auch stürmische Böen um 70 km/h sowie Hagel möglich, heißt es weiter. Laut Wetter.com wurde unter anderem für Düsseldorf, Bonn, Mönchengladbach, Aachen und Krefeld die Warnstufe 2 herausgegeben. Das bedeutet, dass es dort zu starkem Gewitter mit Sturmböen bis 70 km/h kommen kann. Je nachdem, wie sich das Unwetter entwickelt, kann sich die Warnstufe in den Regionen jedoch auch ändern.

Ebenso wird dort mit Starkregen und kleinkörnigem Hagel gerechnet. Etwas mehr Regen wird aktuell unter anderem in Köln, Brühl, Hürth, Duisburg und Olpe erwartet (Stand: 4. Juli, 17:00 Uhr). Auch hier kann sich die Warnstufe noch ändern und ist aktuell unter Wetter.com abrufbar.

Heftige Gewitter und Starkregen in NRW: Diese Regionen sind besonders betroffen

Besonders heftig sind die Unwetter aktuell aber unter anderem in Nörvenich, Kerpen, Düren, Wesel, Essen und Hamm. In diesen Regionen gilt aktuell sogar die Warnstufe 4. Laut Wetter.com wird dort Niederschlagsmengen mit zwischen 40 und 60 Litern pro Quadratmeter gerechnet. Zudem können ebenfalls Sturmböen mit bsi zu 70 km/h und kleinkörniger Hagel auftreten.

Heftige Unwetter: Blitzeinschlag und Bahnstörungen bei Dortmund

In Dortmund meldeten Polizei und Feuerwehr aufgrund der heftigen Unwetter bereits zahlreiche Einsätze. Im Stadtteil Scharnhorst war der Dachstuhl eines Hauses durch einen Blitzeinschlag in Brand geraten. Verletzt wurde niemand. Auf den Straßen und Autobahnen gab es durch Starkregen vielerorts Überflutungen, Keller und Gullys liefen voll.

Auch auf Bahnstrecken kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen, wie die Deutsche Bahn twitterte. Betroffen waren auch die Fernzüge zwischen Münster und Dortmund, die teils umgeleitet werden mussten und dadurch Verspätungen anhäuften. Zwischen Dortmund und Lünen kam es zu Teilausfällen, nachdem ein Blitzeinschlag den Betrieb eines Stellwerks gestört hatte. Störungen erschwerten auch die Fahrten im Bereich Fröndenberg und Wickede. Dort sollte nach Ausfällen Ersatzverkehr eingerichtet werden.

Unwetter in NRW: Zahlreiche Feuerwehreinsätze bereits in der vergangenen Woche

Auch in der vergangenen Woche kam es wegen des heftigen Starkregens in NRW zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. Unter anderem liefen in Mönchengladbach zahlreiche Keller voll Wasser. Im Kreis Borken mussten die Einsatzkräfte am vergangenen Montag, 28. Juni, 119 Mal ausrücken. Auch dort mussten zahlreiche Keller ausgepumpt sowie Bäume von Straßen geräumt werden. Zudem sei ein Bachlauf über die Ufer getreten. (nb mit dpa)

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Dieser Artikel wurde am 4. Juli aktualisiert. Neuerung: Warnstufen angepasst.

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