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Unwetter NRW: Überschwemmungen fordern weitere Todesopfer

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Von: Nina Büchs, Oliver Schmitz

Unwetter in Nordrhein-Westfalen: In Hagen sit ein Auto ivom Schutt bedeckt, den die Überflutung der Nahma am Vorabend mit sich gebracht hat.
Die Überschwemmungen haben in ganz NRW großen Schaden angerichtet und sogar Leben gekostet. © Roberto Pfeil/dpa

Starke Unwetter sorgen für Überschwemmungen in NRW, Feuerwehr und Polizei sind im Dauereinsatz. Im Kreis Euskirchen kamen mehrere Menschen ums Leben.

Update, 16. Juli, 09:25 Uhr: Die Lage in NRW bleibt weiterhin angespannt. Im Rhein-Erft-Kreis haben massive Überflutungen mehrere Häuser einstürzen lassen. In Nordrhein-Westfalen sind nach Angaben des Bundesamtes für Bevölkerung und Katastrophenschutz (BBK) 23 Städte und Landkreise von Überschwemmungen betroffen (Stand: Donnerstagabend). Dazu zählen:

Unwetter NRW: Überschwemmungen in den einzelnen Regionen

Überschwemmungen in NRW: Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei suchen mögliche Verletzte

Update, 15. Juli, 23:15 Uhr: In Geilenkirchen konnte die Feuerwehr mehrere Personen retten, die zu ertrinken drohten. Gegen 20:20 Uhr wurden die zwei Männer und eine Frau aus Übach-Palenberg schwer verletzt im Wasser entdeckt. Ein Rettungswagen brachte die drei Personen in ein Krankenhaus.

Erste Ermittlungen ergaben, dass die Personen offenbar zuvor in zwei Booten aus Richtung Merkstein auf der Wurm unterwegs waren. Wie viele Menschen sich insgesamt in den Booten befanden, ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht bekannt. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei suchen deshalb nach weiteren möglichen Verletzten.

Die Polizei appelliert daher noch einmal, sich in Sicherheit zu begeben: „Die Flüsse sind durch die Regenfälle so stark angestiegen, dass es lebensgefährlich ist, sich in die Nähe zu begeben oder sie gar mit Booten zu befahren“, so die Polizei.

NRW: Überschwemmungen fordern Todesopfer – 30 Tote, 57 Verletzte

Update, 15. Juli, 20:49 Uhr: Im Zusammenhang mit dem schweren Unwetter sind in Nordrhein-Westfalen mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte das NRW-Innenministerium am Donnerstagabend mit. 57 Personen seien zudem verletzt. Viele Personen werden weiterhin vermisst. Es handele sich bei den Zahlen um den Stand von 18 Uhr.

NRW: Überschwemmungen fordern Todesopfer – 20 Tote in Rheinbach

Update, 15. Juli, 20:37 Uhr: Die Zahlen der Todesopfer steigen weiter. Wie die Polizei Köln mitteilt, sind in Rheinbach 20 Personen gestorben. In Swisttal wurden drei Tote gemeldet. Die Leichen konnten teilweise noch nicht geborgen werden. Elf Personen werden weiterhin im Kreis Euskirchen vermisst. Die Suche laufe weiterhin auf Hochtouren.

NRW: Überschwemmungen fordern Todesopfer – zwei Tote in Geilenkirchen

Update, 15. Juli, 17:29 Uhr: Am Donnerstag, 15. Juli, wurden gegen 15.30 Uhr im überfluteten Keller eines Hauses an der Straße An den Schlosswiesen in Geilenkirchen zwei leblose Personen aufgefunden. Rettungskräfte konnten beiden, trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen, nicht mehr helfen. Sie verstarben noch am Einsatzort. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um die beiden 74 und 78 Jahre alten Bewohner des Hauses. Die Polizei nahm die Ermittlungen dazu auf, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Diese dauern zurzeit noch an. (ots)

NRW: Überschwemmungen fordern Todesopfer – Anlaufstelle der Polizei Mettmann geschlossen

Update, 15. Juli, 16:55 Uhr: Als Folge des heftigen Starkregens und der Überschwemmungen in der Nacht zu Donnerstag (15. Juli 2021) ist derzeit die Bezirksdienst-Anlaufstelle der Kreispolizeibehörde Mettmann am Froweinplatz in Velbert-Langenberg bis auf weiteres geschlossen.

Die Anlaufstelle der dort tätigen Bezirksdienstbeamten war ebenso von den Wassermassen geflutet worden, wie zahlreiche angrenzenden Häuser, Keller und Grundstücke. Wie lange die Schließung noch andauern wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Die Bezirksdienstbeamten aus Langenberg werden nun ihre Arbeit von Neviges sowie aus Velbert-Mitte fortführen, aber selbstverständlich in Form von Fußstreifen weiterhin Präsenz in Langenberg zeigen und dort für alle Bürgerinnen und Bürger ansprechbar sein.

Überschwemmungen fordern erste Todesopfer – keine weiteren Unwetter befürchtet

Update, 15. Juli, 16:08 Uhr: Nach dem heftigen Starkregen der vergangenen Tage wird es nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in den nächsten Tagen kein Unwetter mehr in Nordrhein-Westfalen geben. Am Donnerstagnachmittag habe es noch lokale Schauer etwa am Niederrhein gegeben, im Laufe der Nacht und am Freitag nehme die Schauer- und Gewitterwahrscheinlichkeit in dem Bundesland weiter ab, sagte der Meteorologe Daniel Jose-Tüns der dpa. „Unwetterartige Regenmengen erwarten wir am Freitag nicht.“ Für das Wochenende sehe es gut aus - der Hochdruckeinfluss werde zunehmen und es werde keine nennenswerten Niederschläge mehr geben. (dpa)

Überschwemmungen fordern erste Todesopfer – Immer mehr Orte werden evakuiert

Update, 15. Juli, 13:44 Uhr: Vor allem im Rheinland haben die Menschen aktuell stark mit den großen Wassermassen und den entstandenen Schäden zu kämpfen. In der Nähe von Euskirchen herrscht derzeit Ausnahmezustand: Mehrere Orte im Swisttal werden komplett evakuiert. Auch in Solingen musste ein ganzer Ortsteil evakuiert werden. In der Region um Aachen sind mehrere Orte ohne Strom.

Update, 15. Juli, 12:05 Uhr: Nach den schweren Unwettern macht sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet am Donnerstagmorgen selbst einen Eindruck von der Lage vor Ort. Nach seinem Besuch in Altena weilt er zurzeit in Hagen, wo er sich nach Absprache mit dem Oberbürgermeister bei einer Pressekonferenz zu der Situation äußern will.

Update, 15. Juli, 11:20 Uhr: Auch in vielen weiteren Orten in ganz NRW haben die Behörden einige Todesfälle in Zusammenhang mit dem Unwetter beziehungsweise Überschwemmungen gemeldet. So wurde unter anderem eine Frau tot auf offener Straße gefunden.

Update, 15. Juli, 10:35 Uhr: Neben den vielen Sachschäden hat das Unwetter in NRW auch bereits die ersten Opfer gefordert. Am Donnerstagmorgen wurden in Köln zwei Tote in Kellern gefunden. Die Untergeschossen war zuvor mit Wasser vollgelaufen.

Update, 15. Juli, 10:20 Uhr: In Leverkusen musste nach einem Stromausfall das Klinikum komplett evakuiert werden. Hunderte Patienten sind davon betroffen. Alle Operationen, Termine und Eingriffe wurden abgesagt. Ursache war ein Kurzschluss nach Überflutung, welcher durch das Hochwasser des nahegelegenen Flüsschens Dhünn augelöst wurde.

Update, 15. Juli, 07:53 Uhr: Auch in Lohmar (Rhein-Sieg-Kreis) warnen die Behörden nach dem Starkregen nun vor einem möglichen Dammbruch. Betroffen ist der Ortsteils Donrath, dort könnte der Agger im Bereich des Dornheckenweges womöglich nicht mehr lange standhalten. Anwohner sollen sich in höhergelegene Stockwerke oder die Anlaufstelle Jabachhalle begeben.

Update, 15. Juli, 07:20 Uhr: Da der Damm der Steinbachtalsperre in Euskirchen zu brechen droht, wurde am Donnerstagmorgen die Autobahn 61 zwischen Bliesheim und Meckenheim vollgesperrt, wie die Polizei mitteilte. Zuvor war die A61 bereits gesperrt worden, weil die Autobahn von Wasser überflutet worden sei. Zur Beobachtung des Dammes seien das Technische Hilfswerk (THW) und die Polizei vor Ort. Der Verkehr wird auf die A565 umgeleitet.

Update, 15. Juli, 06:15 Uhr: In Hückeswagen (Oberbergischen Kreis) ist aufgrund der heftigen Regenfälle die Bever-Talsperre übergelaufen. Das Wasser liefe aktuell unkontrolliert über den Rand der Staumauer, teilte ein Sprecher der Leitstelle am frühen Donnerstagmorgen mit. „Die Lage lässt sich momentan nicht steuern“, erklärte er weiter. Demnach seien Einsatzkräfte der Feuerwehr und Rettungsdienste zur Koordinierung und Räumung vor Ort. Häuser müssen evakuiert und über 1000 Menschen in Notunterkünften untergebracht werden, hieß es. Wann die Evakuierungsmaßnahmen abgeschlossen werden können, sei noch nicht absehbar. (os mit dpa)

Update, 15. Juli, 02:30 Uhr: Massive Überflutungsgefahr in Orten unterhalb der Wuppertalsperre und Steinbachtalsperre, die kein Wasser mehr aufnehmen können. Die Behörden schätzen die Lage als sehr gefährlich ein. Mehrere Orte werden evakuiert

Chemiepark Knapsack Hürth: Abwasser läuft über – Anwohner klagen über „Hautreizungen“

Update von 22:31 Uhr: Nach dem Überlaufen einer Abwasserbehandlungsanlage im Chemiepark Knapsack in Hürth bei Köln haben Anwohner Hautreizungen erlitten. Wie die Zentrale Einsatzleitung des Chemieparks am Mittwochabend mitteilte, hatte der viele Regen zu Einschränkungen an der Anlage geführt. Ein Überlaufen habe nicht verhindert werden können. Dadurch sei es zum Abfluss erheblicher Mengen Niederschlagswassers sowie Abwassers auf eine Straße gekommen. Ein Sprecher bezifferte die Anzahl der betroffenen Personen mit „ein paar“. Der Chemiepark machte zunächst keine Angaben darüber, welche Stoffe die Hautreizungen ausgelöst haben könnten. Im Chemiepark sind nach eigenen Angaben rund 30 Unternehmen tätig.

Starkregen in NRW: Stromausfall in Wuppertal – Feuerwehr ist überlastet

Update von 21:18 Uhr: Der viele Regen hat in Wuppertal für Stromausfälle gesorgt. Im Stadtteil Elberfeld West waren am Mittwochabend bis zu 8.000 Bürgerinnen und Bürger ohne Strom, wie die Stadt mitteilte. Im Rathaus stand der Keller den Angaben zufolge mehr als einen Meter unter Wasser. Der Krisenstab der Stadt zog daher vom Rathaus in eine Feuerwache.

Der Pegelstand der Wupper erreichte laut Stadt mit 3,40 Meter einen Höchststand. Der normalerweise in einem tiefen Flussbett durch die Stadt laufende Fluss trat an mehreren Stellen über die Ufer. Der Busverkehr wurde eingestellt. „Bitte haben Sie Verständnis, dass die Feuerwehr derzeit keine Keller leer pumpen kann!“, schrieb die Stadt auf ihrer Internetseite. „Es gibt zu viele Einsatzorte und es gibt auch keine Stellen, wo das Wasser hingepumpt werden kann.“ Die Stadt warnte die Bewohner vor dem Betreten vollgelaufener Keller und Tiefgaragen. „Es besteht Lebensgefahr!“

Unwetter in NRW: Armin Laschet besucht besonders betroffene Stadt Hagen

Update von 20:30 Uhr: Am Donnerstag will NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die besonders betroffene Stadt Hagen besuchen. Hagen hat aktuell sehr stark mit den Wassermassen zu kämpfen. Anwohner von Flüssen wurden dort nun zudem aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen oder sich, falls dies nicht möglich ist, in höhere Stockwerke zu begeben.

Starkregen in NRW: Anwohner des Vichtbachs in Stolberg bei Aachen sollen Häuser verlassen

Update von 20:12 Uhr: Wie die dpa berichtet ist in Stolberg bei Aachen durch den starken Regen der Vichtbach über die Ufer getreten und hat die Altstadt teilweise überflutet. „Mehrere Straßen im Stadtgebiet sind derzeit nicht passierbar“, berichtete die Stadt am Abend. Die Kommune bat die Anwohner des Baches eindringlich, die Häuser im Überschwemmungsgebiet zu verlassen. Notunterkünfte seien vorhanden.

Unwetter in Altena/NRW: Feuerwehrmann stirbt bei Rettungsarbeiten

Update von 20:03 Uhr: Besonders stark von den Wassermassen betroffen ist die Stadt Altena im Sauerland. Dort waren Feuerwehrkräfte den ganzen Tag über im Einsatz – einer von ihnen ertrank nun bei den Rettungsarbeiten, teilte ein Polizeisprecher mit.

Starkregen in NRW: Dach in Würselen eingestürzt

Trümmer des Dachs liegen in einem Einzelhandelsgeschäft in einem Einkaufszentrum in Würselen.
Das Dach eines Ladens ist in Würselen eingestürzt – es hielt vermutlich dem Starkregen nicht Stand. © Ralf Roeger/dpa

Update von 18:24 Uhr: Das Dach eines Geschäfts in Würselen bei Aachen konnte den Regenmassen vermutlich nicht standhalten – und stürzte ein. Eine Person konnte sich selbst retten, wurde jedoch verletzt. Bei dem Laden handelte es sich um eine Filiale der Schuh-Kette Deichmann, wie auf Fotos zu erkennen ist. „Vermutlich hat das Dach den Wassermassen infolge des Starkregens nicht standgehalten“, erklärte die Stadt Würselen. Das Geschäft wurde mit Rettungshunden abgesucht. Weitere Menschen wurden jedoch nicht entdeckt. Nachdem Experten den Laden begutachtet hatten, blieb nur der Bereich mit dem eingestürzten Dach weiter gesperrt.

Unwetter in NRW: Steigende Pegel, überflutete Straßen und Autobahnen

Update, 17 Uhr: In Solingen drohen nun die Wupper und einige Bäche überzutreten. Die Feuerwehr hat deshalb nun über 2.000 Sandsäcke eingesetzt, um einer Überflutung vorzubeugen.

NRW: Innenminister Reul über Unwetter – „Lage ist außerordentlich schwierig“

Update, 16:12 Uhr: Auch NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat sich nun zu den Unwettern in NRW geäußert. Die Lage sei in einigen Regionen außerordentlich schwierig, so der Minister. Er sei dankbar für die vielen Einsatzkräfte, die seit Dienstag dabei helfen, die Wassermassen zu bewältigen.

Aachen: Historischem Ortskern von Kornelimünster droht Überschwemmung

Update, 15:35 Uhr: Kritisch ist die Lage derzeit auch in Aachen. Dort könnte der historische Ortskern von Kornelimünster bald überflutet werden. Anwohner werden gebeten, deshalb nun ihre Sachen zu packen. Die Feuerwehr bereitet derzeit Notunterkünfte vor.

Unwetter in NRW: Bewohner in Düsseldorf-Grafenberg sollen Gebiet verlassen

Update, 15:27 Uhr: Alarm auch in Düsseldorf-Grafenberg. Die Stadt spricht von einem „historischen Hochwasser“ und bittet nun Anwohner, das Gebiet zu verlassen. „Betroffen ist schwerpunktmäßig das Gebiet zwischen dem Straßen-Dreieck Zweibrückenstraße, Rapunzelweg und Dreherstraße mit insgesamt rund 350 Gebäuden“, so ein Sprecher der Stadt.

Unwetter in NRW: Freibad in Solingen läuft über

Update, 15: 20 Uhr: In Solingen ist nun ein Freibad in Folge des Unwetters übergelaufen. wie es heißt, war die Regenwasserpumpe womöglich überlastet. Zudem lief ein benachbarter Teich an dem Freibad im Stadtteil Ohligs über, das Wasser floss wiederum in die Schwimmbecken und brachte diese zum Überlaufen. Einsatzkräfte der Feuerwehr pumpten dort nun Keller und die Becken leer.

Unwetter in NRW: Autobahnen bei Köln und Düsseldorf teils gesperrt

Update, 15:13 Uhr: Die heftigen Regenmassen sorgen auch auf den Autobahnen bei Köln und Düsseldorf für Probleme. Aktuell ist die A44 ab Düsseldorf-Nord in beide Richtungen gesperrt. Auch auf der A4 im Autobahnkreuz Köln-Süd kommt es zu Störungen. Dort ist derzeit keiune Überfahrt von der A555 aus Bonn kommend auf die A4 in Richtung Aachen möglich.

Unwetter in NRW: Stadt Hagen bittet Eltern, ihre Kinder nicht in die Kita zu schicken

Update, 14:25 Uhr: Nach den starken Regenfällen wurden Eltern in Hagen gebeten, ihre Kinder am Mittwoch nicht in die Kita zu schicken und auch die Ferienbetreuung an den Grundschulen nicht zu nutzen. „Wir wollen so wenig Fahrten durch das Stadtgebiet haben wie möglich“, betonte der Sprecher. Das Unwetter habe darüber hinaus auch Schäden in einigen Kitas angerichtet. Tatsächlich ist vielerorts in Hagen an Autofahren gar nicht zu denken.

Unwetter in NRW: Feuerwehr in Haan baut Schutzwall auf

Update, 14:15 Uhr: Auch in Haan (Kreis Mettmann) ist die Feuerwehr im Dauereinsatz und versucht vor allem weitere Überschwemmungen von Wohnhäusern zu verhindern. So bauten die Einsatzkräfte unter anderem auch einen Schutzwall aus Sandsäcken, um ein Gebäude zu schützen.

Unwetter in NRW: Rhein-Pegel in Köln und Düsseldorf steigen immer weiter

Update, 13:55 Uhr: Der anhaltende Regen sorgt vielerorts für einen steigenden Rhein-Pegel. Sowohl in Köln als auch in Düsseldorf besteht Hochwassergefahr. Während das Wasser in der Landeshauptstadt aktuell rund 5,15 Meter hoch ist, liegt der Pegel in der größten Stadt NRWs bereits bei 5,63 Meter.

Unwetter in NRW: Mettmannerin vor dem Ertrinken gerettet

Update, 13:15 Uhr: In Mettmann wurde eine Frau von einem herabstürzenden Baum getroffen, eingeklemmt und wäre dabei fast ertrunken. Die Mitarbeiterin eines Seniorenheims hatte in der Nacht mit Kollegen versucht, das Haus mit Sandsäcken vor den Wassermassen zu schützen, als der Baum umstürzte und sie traf. Ein Ersthelfer hielt ihren Kopf über Wasser, bis die Feuerwehr eintraf und die Frau befreien konnte. Sie wurde schwer verletzt.

Unwetter in NRW: Erdrutsche in Altena – Wasser stürzt auf Stadt herab

Update, 12:45 Uhr: Im Sauerland ist die Kleinstadt Altena stark von Erdrutschen betroffen. Aktuell kämpfen Einsatzkräfte der Feuerwehr, THW und DRK gegen die Wasser- und Schlammmassen. Von den umliegenden Hängen sei an mehreren Stellen jede Menge Wasser auf die Stadt herabgestürzt und anschließend zu „massiven Abrutschen“ gekommen, wie die Feuerwehr erklärte.

Unwetter in NRW: A46 Richtung Wuppertal teilweise gesperrt – Kies auf der Fahrbahn

Update, 12:30 Uhr: Auf der Autobahn 46 in Richtung Wuppertal hat der Starkregen Kies von einer Baustelle auf die Straße gespült. Die komplette Fahrbahn war anschließend zeitweise voll gesperrt, mittlerweile ist ein Streifen wieder freigegeben. Die letzten Aufräumarbeiten sollen noch bis zum Mittag andauern.

Unwetter in NRW: Bewohner in Erkrath sollen auf duschen und waschen verzichten

Update, 12:20 Uhr: In Erkrath (Kreis Mettmann) sind die Abwasserkanäle so voll gelaufen, dass die Stadt die Anwohner über die Sozialen Medien zu einer drastischen Maßnahme aufgerufen hat. So solle man möglichst aufs Duschen, Waschen oder die Spülmaschine verzichten und nur noch die Toilette benutzen. Damit wolle man verhindern, dass sich die Situation noch weiter verschärfe. Unter anderem musste bereits eine Flüchtlingsunterkunft mit 100 Bewohnern geräumt werden.

Unwetter in NRW: Starker Regen sorgt für Überschwemmungen

Erstmeldung 14. Juli, 12:11 Uhr: Köln/NRW – Heftige Regenfälle haben Dienstagnacht und Mittwochmorgen in einigen Teilen von Nordrhein-Westfalen Probleme verursacht. Die Feuerwehr war vielerorts im Dauereinsatz und hat wohl noch bis Donnerstag ordentlich zu tun. Denn das Unwetter soll laut dem Deutsche Wetterdienst (DWD) vielerorts weiter für „extremen Regen“ sorgen.

Unwetter in NRW: Menschen in Hagen müssen aus Autos gerettet werden

Der heftige Regen begann bereits am späten Dienstagabend in der Ruhrgebietsstadt Hagen. Dort sammelte sich in einer Unterführung in der Nähe des Hauptbahnhofs nach Angaben eines Polizeisprechers so viel Regenwasser, dass mehrere Autos nicht mehr weiterkamen. Die Feuerwehr habe die Fahrer aus ihren Fahrzeugen befreien müssen, sagte der Sprecher. „Wir haben diverse Stellen im Stadtgebiet, wo Straßensperrungen aktuell vorliegen.“

Auch in Düsseldorf hatten die Feuerwehr alle Hände voll zu tun und rückte insgesamt zu rund 330 Einsätzen aus. Es seien Keller vollgelaufen und Straßen überschwemmt worden, teilte die Feuerwehr mit. Auch die Tiefgarage des Rheinmetall-Konzerns sei betroffen, dort stehe das Wasser bei 40 Zentimenter oder besser gesagt 1,6 Millionen Liter Wasser.

Feuwehrfahrzeuge und ein PKW stehen auf einer überfluteten Straße in Hagen.
Die Stadt Hagen fiel dem Starkregen mit als Erstes zum Opfer. © Alex Talash/dpa

Unwetter in NRW: DWD warnt bis Donnerstag in höchster Stufe

Trockenere Zeiten sind aber vorerst nicht in Sicht. Für weite Teile von NRW gilt am Mittwoch sogar die höchste Warnstufe 4, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Bis in die Nacht soll gebietsweise Starkregen fallen. Spätestens ab Mittwochnachmittag wird es vielerorts zu äußerst starken Dauerregen kommen. Womöglich könnte es sogar so viel regnen, wie seit Jahren nicht mehr. Es besteht also dringende Gefahr vor Hochwasser und Erdrutschen. Zusätzlich wird an mancherorts auch noch zu Gewittern und Sturmböen kommen. (os mit dpa)

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