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Unwetter in NRW: Tief „Xero“ führt zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen

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Von: Nina Büchs

Blaulicht an einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr.
In Mönchengladbach und in Bocholt mussten mehrere Keller ausgepumpt werden (Symbolbild). © IMAGO / Martin Wagner

Das Sturmtief „Xero“ bringt derzeit auch in Nordrhein-Westfalen Gewitter und Starkregen mit sich. In manchen Regionen musste die Feuerwehr mehrmals ausrücken.

Köln – Das Sturmtief „Xero“ sorgt derzeit für schwere Unwetter – auch in Nordrhein-Westfalen. Schon am Montag gab es in einigen Regionen Starkregen und Gewitter. Zudem warnte Wetter.com vor erhöhter Tornado-Gefahr in der Nähe der Niederländischen Grenze. Wegen des Unwetters gab es in einigen Regionen auch zahlreiche Feuerwehreinsätze – so zum Beispiel in Mönchengladbach und im Kreis Borken.

Tief Xero bringt Unwetter nach NRW: Feuerwehreinsätze in Mönchengladbach

„Diese Nacht erreichte das „Sturmtief Xero“ das Mönchengladbacher Stadtgebiet. Im Zeitraum zwischen 03:00 und 05:00 Uhr verzeichnete die Feuerwehr Mönchengladbach ein erhöhtes Einsatzaufkommen. Der Einsatzschwerpunkt lag im nördlichen Stadtgebiet“, teilte die Feuerwehr Mönchengladbach am Dienstag, 29. Juni, mit. Insgesamt sei es zu 17 unwetterbedingten Einsätzen gekommen, meist wurden Wasserschäden und vollgelaufene Keller in Wohnhäusern gemeldet, hieß es. Zudem mussten „dreimal Gefahrenstellen wie z.B. hochgeschwemmte Gullydeckel beseitigt werden“, so die Feuerwehr.

Starkregen in Bocholt – Feuerwehr muss 119 Mal ausrücken

In Bocholt (Kreis Borken) hat Starkregen ebenfalls für zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. Bis Mitternacht mussten die Einsatzkräfte 119 Mal ausrücken, wie die Feuerwehr am Dienstagmorgen mitteilte. Zahlreiche Keller mussten demnach ausgepumpt sowie Bäume von Straßen geräumt werden. Zudem sei ein Bachlauf über die Ufer getreten.

Wetter in NRW: DWD warnt auch am Dienstag vor Gewittern und Starkregen

Auch am Dienstag, 29. Juni, soll es in Teilen von NRW Gewitter und Starkregen geben. Wer also unter anderem in Köln, Düsseldorf oder Aachen das EM-Spiel Deutschland gegen England beim Public Viewing verfolgen will, sollte ein Regencape oder einen Regenschirm in der Tasche haben. Übrigens: Die besten Spots für Public Viewing in Köln, Düsseldorf und Bonn finden Sie in unserer Übersicht.(nb mit dpa)

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