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Neue Unwetter über NRW: „Vollgelaufene Keller und überflutete Straßen möglich“

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Von: Johanna Werning

Das nächste Starkregenereignis in NRW steht vor der Tür. Man soll die „Unwetterlage nicht unterschätzen“. Es drohen erneut volllaufende Keller und überschwemmte Straßen.

Köln – Etwas mehr als eine Woche ist vergangen, seitdem Starkregen weite Teile NRW flutete. Die Aufräumarbeiten in Erftstadt und im Rhein-Sieg-Kreis sind noch lange nicht beendet. Erst am Freitag, 23. Juli, wurde der Katastrophenfall im Rhein-Erft-Kreis aufgehoben. Dennoch steht bereits das nächste Unwetter vor der Tür – inklusive Starkregen, Hagel und orkanartigen Böen.

Unwetter in NRW: Vor allem Regionen rund um Düsseldorf, Köln, Bonn und Aachen betroffen

Zu katastrophalen Sturzfluten und einer Hochwasserlage wie in der vergangenen Woche soll es zum Glück nicht kommen. Dennoch ist Vorsicht geboten, wie Diplom-Meteorologin Corinna Borau von wetter.com erklärt. Lokal kann es zu großen Unterschieden bei den Niederschlagsmengen kommen.

Man soll „die kommende Unwetterlage nicht unterschätzen, vollgelaufene Keller und überflutete Straßen sind durchaus möglich.“ Vor allem der Südwesten von NRW ist wieder besonders von den Unwettern inklusive Starkregen betroffen. Denn rund um Düsseldorf, Köln, Bonn und Aachen ist die Luft bereits jetzt sehr drückend – ideal für Starkregen. Das meiste kommt am Samstagnachmittag herunter, erklärt die Diplom-Meteorologin von wetter.com.

Unwetter in NRW: Starkregen ist lokal begrenzt

Ein vergleichbare Situation zur vergangenen Woche ist jedoch nicht zu erwarten. Während Tief Bernd „Regensummen von über 150 Liter pro Quadratmeter in 24 Stunden sorgte“, soll laut aktuellen Berechnungen das bevorstehende Wochenende zwar nass, aber nicht extrem werden. Erwartet werden bis zu „40 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde“. Dabei ist der Starkregen vor allem lokal begrenzt.

„Alles wird dynamischer ablaufen, die Gewitterzellen ziehen schneller weiter und wir werden es zum Glück nicht mit einer so stark eingefahrenen Wetterlage wie vor einer Woche zu tun haben“, so Diplom-Meteorologin Corinna Borau weiter. Grau und Nass geht es dennoch auch in den nächsten Tagen weiter.

Unwetter in NRW: Schauer und Gewitter auch in der nächsten Woche möglich

Dabei sei dann deutschlandweit mit Schauern und Gewittern zu rechnen, erklärt Diplom-Meteorologin Borau. „Wo allerdings die Schwerpunkte liegen werden, ist noch unklar.“ Man solle unbedingt die Wetterwarnungen im Blick behalten, empfiehlt sie weiter. Sobald der Deutsche Wetterdienst offizielle Warnungen veröffentlicht, lösen unter anderem die Warnapps „Nina“ und „Katwarn“ aus, um Betroffene zu schützen. Auch in der vergangenen Woche war dies der Fall. Aktuell (Stand: 23. Juli, 17:37 Uhr) liegt vom Deutschen Wetterdienst jedoch noch keine amtliche Wetterwarnung für das Wochenende vor. (jw)

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