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Unwetter-Warnung in NRW: Heute wieder Gewitter, Starkregen und Tornado-Gefahr

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Von: Johanna Werning

In NRW drohen heute erneut Unwetter: Ab Montagnachmittag soll es ungemütlich werden. Laut DWD sind Starkregen, Sturm, Hagel und Tornados möglich.

Köln – Während in Paderborn und Lippstadt die Unwetterschäden beseitigt werden, droht in NRW schon das nächste Unwetter: „Am Montag verlagert sich ein Tief von Frankreich über Benelux zur Nordsee. Von Südwesten wird dabei warme, zunehmend feuchte und zu Gewitter neigende Luft herangeführt“, sagt der Deutsche Wetterdienst. Aber was heißt das genau für NRW?

Unwetter-Warnung in NRW: Starkregen, Sturm und Tornados am Montag erneut möglich

Während es am Montagvormittag nur vereinzelt Gewitter geben könnte, steigt die Unwetter-Gefahr zum Nachmittag in NRW deutlich an. Dann sind häufiger starke Gewitter mit Starkregen bis 25 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde, Sturmböen bis 80 Kilometer pro Stunde (Bft 8-9) und Hagel möglich, warnt der DWD.

Örtlich kann es dabei auch schwere Gewitter mit Unwetterpotenzial geben. Dabei ist dann mit Starkregen – mit bis zu 40 Litern pro Quadratmeter – zu rechnen. Auch 90 km/h starke Sturmböen und drei Zentimeter große Hagelkörner sind dann möglich. Doch dabei bleibt es nicht: Im Süden sei ein „geringes Tornadorisiko“ nicht ausgeschlossen, teilt der DWD mit. Generell gelte für den Südosten von NRW eine etwas höhere Wahrscheinlichkeit für Unwetter als im Nordwesten.

Unwetter-Warnung in NRW: So wird das Wetter am Montag, 23. Mai

► Montagvormittag: Im Nordosten von NRW kommt es zu Schauern und örtlichen Gewittern.

► Montagnachmittag: Gewitter nehmen zu. Es ist örtlich mit Starkregen mit bis zu 25 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde möglich. Laut DWD ist auch mit Sturmböen (bis zu 80 km/h) und Hagel möglich. Es herrscht Unwetterpotential mit noch heftigerem Starkregen und Sturmböen. Auch einzelne Tornados können nicht ausgeschlossen worden

 In der Nacht zu Dienstag: Die Gewitter lassen nach und ziehen in Richtung Nordosten ab.

Unwetter am Montag: NRW und vor allem Baden-Württemberg und Bayern betroffen

Laut Wetter.com wird es vor allem Baden-Württemberg und Bayern treffen. Hier sind extreme Unwetter möglich. Erst in der Nacht zum Dienstag lassen die Gewitter nach – auch in NRW – und ziehen in Richtung Nordosten ab. (jw) Fair und unabhängig informiert, was in NRW und Köln passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren. Dieser Artikel wurde am 23. Mai aktualisiert.

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