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Velbert: Einbrecher töten Hahn und Hühner in Streichelhof

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Von: Oliver Schmitz

Der Hühnerstall des Streichelhofs im Velberter Herminghauspark.
Bislang unbekannte Täter verschafften sich Zugang in das Hühnergehege und töteten dort mehrere Tiere. © Polizei Mettmann

Unbekannte haben bei einem Einbruch in einen Hühnerstall des Streichelhofs im Herminghauspark einen Hahn und mehrere Hühner getötet. Die Polizei sucht Zeugen.

Velbert – In der Nacht zum Sonntag, 16. Mai, hatten sich unbekannte Täter Zugriff zum verschlossenen Hühnerstall verschaffen und schlugen dann grausam zu: Ein Hahn und fünf Hühner wurden getötet. Nach aktuellem Ermittlungsstand rissen die Täter die Verkleidung des Hühnerstalls ab und trieben die Tiere zusammen, wie die Polizei des Kreises Mettmann am Montag mitteilte. Wahrscheinlich seien die Tiere durch stumpfe Gewalteinwirkung getötet worden.

Velbert: Aufseher entdeckt tote Tiere am Sonntagmorgen – Polizei geht von menschlichen Tätern aus

Die Tat ereignete sich offenbar in der Nacht zum Sonntag, 16. Mai. Dabei verschafften sich zu unbekannter Zeit ebenfalls noch unbekannte Täter unerlaubterweise Zugang zu dem Gehege des Hahns und der Hühner im Streichelhof des Herminghausparks. Am frühen Sonntagmorgen gegen 7:30 Uhr hat dann ein Aufseher die getöteten Tiere „mit massiven Verletzungen im Hals und im Kopfbereich“ in ihrem Gehege entdeckt und die Polizei gerufen. Die Polizei geht nicht davon aus, dass die Vögel von einem Fuchs oder einem anderen Tier gerissen wurden. Ermittelt wird wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch.

Mutmaßliche Tierquälerei in Mettmann: Polizei sucht Zeugen

Die zuständige Polizei aus Mettmann sucht nun nach möglichen Zeugen zu dem Vorfall in Velbert. Jede Person, die im Bereich des Herminghausparks verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder unter Umständen sogar weiß, wer für den Tod der Hühner und des Hahns verantwortlich ist, soll sich bei den Ermittlern melden. Hinweise können per Telefon unter der Rufnummer 02051 946-6110 mitgeteilt werden.

Erst letzte Woche war es am Autobahnkreuz Neuss-West zu einem zumindest zahlenmäßig noch schwerwiegenderen Vorfall gekommen. 1000 Kisten mit Hühner waren von einem Laster gestürzt, viele von ihnen kamen dabei ums Leben. Auch im April hatte es in Ratingen bereits einen tragischen Unfall gegeben, bei dem ein Hund ums Leben kam. Dort wurde das Tier von einem SUV überfahren – der Fahrer fuhr einfach weiter. (os mit ots und AFP)

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