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Corona-Ausbruch in Velbert: Indische Mutation bei allen Familien nachgewiesen

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Ein Forscher zeigt, wie ein PCR-Test für die Analyse auf Mutationen des Coronavirus vorbereitet wird.

Bei einem Corona-Ausbruch in Velbert wurden bislang 19 Personen positiv getestet (Symbolbild). © Sebastian Gollnow/dpa

In zwei Hochhäusern in Velbert kam es zu einem Corona-Ausbruch. Aktuell befinden sich fast 200 Menschen in Quarantäne – es gibt meh Fall der indischen Virus-Mutante.

Update vom 23. Mai, 12:19 Uhr: Im Fall der unter Quarantäne gesetzen Bewohner zweier Hochhäuser in Velbert ist bei sieben Familien die indische Coronavirus-Variante nachgewiesen worden. Das teilte der Kreis Mettmann nach der Sequenzierung der Proben von insgesamt 26 infizierten Menschen am Samstag mit. Der Ausbruch zieht außerdem auch in Ratingen weitere Tests im Umfeld einer weiteren Familie nach sich, nachdem das Gesundheitsamt ermittelt hatte, dass es zwischen einer dort infizierten Familie und den Betroffenen in Velbert Kontakte gab. Ob auch hier die indische Variante vorliegt, müssen die weiteren Untersuchungen zeigen, hieß es weiter.

Nach einem ersten Nachweis der Mutante waren vor knapp einer Woche zunächst vorsorglich 189 Bewohner unter Quarantäne gesetzt und getestet worden. Viele der nicht betroffenen Bewohner konnten zwischenzeitlich aus der Isolation entlassen worden. Die Weltgesundheitsorganisation hatte die indische Corona-Variante als „besorgniserregend“ eingestuft. Laut Experten könnte sie bis zu 50 Prozent ansteckender sein als die britische Variante. (dpa/lnw)

Corona-Ausbruch in Velbert: Indische Mutation nachgewiesen

Update vom 18. Mai, 14:45 Uhr: Inzwischen sind weitere Testergebnisse im Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch in zwei Hochhäusern in Velbert bekannt geworden. Bislang lagen bereits 19 positive Corona-Tests aus vier Familien in den beiden Häusern vor. Die als besonders ansteckend geltende indische Variante wurde aber nur in einem Fall nachgewiesen.

Am Dienstagnachmittag erhielt der Kreis 97 Ergebnisse von allen 189 Personen, die sich der Reihentestung am Sonntag und Montag unterziehen mussten. Bei sechs Personen, die bereits unter den 19 positiv Getesteten waren, bestätigte sich der Befund. Die übrigen 91 Proben fielen negativ aus. 92 Ergebnisse standen noch aus. Bis zum Sonntag sollen sich alle Bewohner der Häuser zwei weiteren Tests unterziehen. (dpa)

Corona-Ausbruch in Velbert: Fast 200 Menschen aus zwei Hochhäusern in Quarantäne

Erstmeldung vom 18. Mai, 11:19 Uhr:

Velbert – Im Fall der rund 200 Menschen unter Quarantäne in Velbert ist bislang bei einem Bewohner die indische Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Bereits seit Sonntag sind 189 Personen aus zwei Hochhäusern unter Quarantäne gestellt, wie der Gesundheitsdezernent des Kreises Mettmann, Marcus Kowalczyk, am Dienstagmorgen der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Alle Bewohner der beiden Häuser im Stadtteil Birth seien bereits getestet worden.

Corona-Ausbruch in Velbert: Bislang 19 Personen positiv – ein Fall mit indischer Virus-Variante

Insgesamt liegen bisher 19 positive Corona-Tests aus vier Familien in den beiden Häusern vor. Die als besonders ansteckend geltende indische Variante wurde aber nur in einem Fall nachgewiesen. Die Ergebnisse der am Sonntag und Montag vorgenommenen Corona-Reihentestung werden laut Kowalczyk noch am Dienstag erwartet. „Bis die dann positiven Corona-Befunde auf die indische Variante untersucht sind, dauert es aber ungefähr sieben Tage“, stellte Kowalczyk klar. Wie lange die Isolation der Bewohner aufrechterhalten werden muss, konnte er noch nicht sagen. Zuvor hatte mehrere Medien über den Corona-Ausbruch in Velbert berichtet.

Indische Corona-Mutation bis zu 50 Prozent ansteckender als britische Variante

Vor Ort kümmert sich den Angaben zufolge das Deutsche Rote Kreuz (DRK) um die Versorgung der Bewohner. Die indische Corona-Variante war zuvor von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als „besorgniserregend“ eingestuft worden. Laut Experten könnte sie bis zu 50 Prozent ansteckender sein als die britische Variante.

Auch in Köln wurden Ende April erste Fälle mit der indischen Corona-Mutation entdeckt. Anfang Mai kam es auch in Düsseldorf zu einem Corona-Ausbruch. Dort wurden in einer Kita 13 Menschen positiv getestet, bei sieben von ihnen konnte die britische Virus-Variante nachgewiesen werden. (dpa)

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