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Wanderer verletzt sich schwer in Waldstück – Rettungskräfte müssen zu Fuß ausrücken

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Wanderer gehen über die Ilsefälle im Nationalpark Harz.
Rettungseinsatz in Velbert: Wanderer stürzt Abhang herunter. (Archivbild) © Matthias Bein/dpa

Am Neandersteig in Velbert stürzte ein Wanderer so schwer, dass er von Einsatzkräften gerettet werden musste. Die Retter mussten dabei zu Fuß ausrücken.

Velbert – In einem Waldgelände zwischen Wilhelmshöher Straße und Kupferdreher Straße rückten am Mittwoch, dem 10. März um 12.38 Uhr der Langenberger Rettungswagen und das Notarzteinsatzfahrzeug aus Velbert-Mitte aus, weil ein Wanderer auf dem dort verlaufenden Neandersteig gestürzt und einen Abhang hinabgerutscht war. Dabei hatte sich der 51-jährige Bottroper, der die Wanderung mit einem Arbeitskollegen in Velbert-Mitte begonnen hatte, eine schwere Verletzung am Fuß zugezogen, die ein Weitergehen unmöglich machte.

Velbert: Gestürzter Wanderer aus Wald gerettet – Rettungskräfte mussten zu Fuß ausrücken

Aufgrund des nur schwer zu befahrenden Geländes orderten die Rettungskräfte umgehend den Gerätewagen Rettung der Feuerwehr Ratingen nach, bevor sie sich auf den mehrere hundert Meter langen Fußweg zu dem Verletzten machten. Das Ratinger Spezialfahrzeug auf Basis eines Geländewagens ist nicht nur umfangreich mit Geräten zur Rettung in unwegsamem Gelände ausgerüstet, es ist auch in der Lage, über schmale Waldwege nahe an Einsatzstellen heranzufahren, die für herkömmliche Rettungsfahrzeuge nicht erreichbar sind.

Velbert: Gestürzter Wanderer aus Wald gerettet –Bottroper befindet sich zur stationären Behandlung im Krankenhaus

Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der verletzte Bottroper rund 200 Meter durch den Wald zum inzwischen eingetroffenen Gerätewagen Rettung getragen und anschließend zur stationären Behandlung ins Klinikum Niederberg transportiert. Der Einsatz des Rettungsdienstes endete nach rund eineinhalb Stunden. (ots)

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