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39 Mängel: Polizei stoppt „völlig desolaten“ Mercedes Sprinter in Velbert

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Der durchrostete Unterboden des Mercedes Sprinter.
Der Unterboden des Sprinters war vollkommen durchgerostet. © Kreispolizeibehörde Mettmann

In Velbert wurde ein nahezu schrottreifer Mercedes Sprinter von der Polizei gestoppt. Besonders kurios: Erst im Oktober kam der Wagen durch den TÜV.

Velbert – Verrosteter Unterboden, undichter Motor und ausgeschlagene Achsen – ein in Velbert gestoppter Mercedes Sprinter war laut Polizei in einem absolut „desolaten Zustand“. 39 Mängel wurden bei einer Untersuchung festgestellt. Umso verwunderlicher, dass der Wagen erst im Oktober durch den TÜV kam.

Velbert: Sprinter gestoppt – „39 erhebliche und gefährliche Mängel“

Ein Motorradpolizist hatte den Sprinter am Mittwochmittag gegen 12:40 Uhr in Velbert (Kreis Mettmann) entdeckt. Der Beamte hielt den Wagen an, weil der Mercedes offensichtlich in einem sehr „gebrauchten“ Zustand war, wie ein Polizeisprecher mitteilt. Das war aber noch freundlich ausgedrückt. Bei einer späteren Überprüfung wurden „39 verschiedene erhebliche und gefährliche Mängel festgestellt“, heißt es vonseiten der Polizei Mettmann. „Es wurden erhebliche Durchrostungen und Korrosion festgestellt. Der Motor war in höchstem Maße undicht, Öl tropfte unter anderem auf den Schalldämpfer und den Katalysator. Ferner waren mehrere Achsteile lose und ausgeschlagen.“

Velbert: Schrottreifer Sprinter kam erst im Oktober durch den TÜV

Kaum zu glauben: Laut Unterlagen hatte der Mercedes Sprinter erst im vergangenen Oktober die Hauptuntersuchung beim TÜV bestanden. Der Fahrer, ein 37-jähriger Mann aus Wuppertal, durfte den Sprinter nur noch zurück zu einem Firmengelände in Velbert fahren. Größere Probleme kommen nun auf den Prüfer der Hauptuntersuchung zu. Gegen ihn ermittelt die Polizei jetzt wegen des Verdachts einer Falschbeurkundung im Amt. (bs/ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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