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Velbert: 23-Jähriger liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei – mit 130 km/h durch Stadt

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Langfinger klaut Geldbörse aus geparktem Auto in Kirchweidach
Blaulicht auf Polizeiauto (Symbolbild) © Patrick Seeger/dpa

Ein 23-Jähriger ist in der Nacht zum Dienstag in Velbert vor der Polizei geflüchtet und mit 130 Sachen durch die Stadt gerast. Auch ein Hubschrauber kam zum Einsatz.

Velbert – Eine Verfolgungsjagd durch Velbert ist in der Nacht zum Dienstag mit der Festnahme eines verdächtigen 23-Jährigen beendet worden. Der Fahrer eines Minivans hatte sich einer Polizeikontrolle zu entziehen versucht, berichtete ein Polizeisprecher am Dienstag in Mettmann.

Ende März versuchte auf der A1 in Köln ein Mercedes-Fahrer vor der Polizei zu flüchten und donnerte mit 200 km/h über die Autobahn. Auf der Strecke zwischen den Anschlussstellen Lövenich und Frechen war aber nur Tempo 100 erlaubt. Die Polizei konnte den 38-Jährigen aber schnappen.

Anfang März raste ein betrunkener Autofahrer mit 180 Stundenkilometern über die Kölner Zoobrücke, um vor einer Polizeikontrolle zu flüchten. Der 33-Jährige krachte dann auf der A3 in einer Betonwand, überschlug sich mit seinem Wagen.

23-Jähriger flüchtet in Velbert vor Polizei: mehrere Streifenwagen und ein Hubschrauber im Einsatz

Nach dem Fluchtversuch in Velbert nahmen mehrere Streifenwagen die Verfolgung auf.. Unterstützt wurden die Beamten aus der Luft durch einen Polizeihubschrauber. Mit Tempo 130 sei der Wagen durch die Stadt gerast und habe auch eine rote Ampel überfahren. Schließlich hätten die beiden Insassen den Wagen abgestellt, um zu Fuß in einen Wald zu fliehen.

Polizisten entdeckten einen der beiden Flüchtigen in einem Graben und nahmen ihn fest. Ob er Fahrer oder Beifahrer war, blieb zunächst unklar. Der Mann habe unter Einfluss der Aufputschdroge „Speed“ gestanden.

Flucht vor der Polizei in Velbert: Beamte finden Einbruchwerkzeug und Auto-Kennzeichen

Im Wagen fand sich eine geringe Menge Drogen, Einbruchwerkzeug und Kennzeichen eines anderen Autos. Die Kennzeichen am Wagen waren falsch. Dass er den Wagen legal besaß, konnte der 23-Jährige nicht nachweisen. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Der Wagen wurde als Beweismittel beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

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