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Verkaufsoffene Sonntage in NRW: FDP will Modellversuch starten

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Ein Mann geht mit Einkaufstüten über eine Straße.
Wenn es nach der NRW-FDP geht, soll es bald vermehrt Sonntagsöffnungen im Handel geben. (Symbolbild) © Martin Gerten/dpa

Verkaufsoffene Sonntage sind seit Jahren ein Streitpunkt zwischen Kommunen und Gewerkschaften in NRW. Jetzt will die FDP einen neuen Modellversuch starten.

Düsseldorf – Die FDP im nordrhein-westfälischen Landtag wirbt für einen Modellversuch für Sonntagsöffnungen im Handel. Nach der Corona-Krise müsse auch die Wettbewerbsfähigkeit des Handels wieder gestärkt werden, sagte Fraktionschef Christof Rasche am Mittwoch im Plenum. Mit Sonntagsöffnungen könnten auch Arbeitsplätze gesichert werden.

Verkaufsoffene Sonntage in NRW: FDP will testen, ob es Vorteile oder Nachteile bringt

Rasche schlug vor, gemeinsam mit Gewerkschaften, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und dem Handel herauszufinden, ob Sonntagsöffnungen Vorteile oder Nachteile brächten. „Wenn wir dann zu dem Schluss kommen, das macht keinen Sinn, dann wird der Modellversuch abgebrochen, und dann kommt die Sonntagsöffnung auch nicht“, so Rasche. Wenn die Öffnung der Geschäfte in einzelnen Bereichen aber als kluger Schritt gewertet werde, sollte diese Möglichkeit eröffnet werden.

Verkaufsoffene Sonntage in NRW: Jahrelanger Kampf zwischen Verdi und Kommunen

Verkaufsoffene Sonntage sind in NRW seit Jahren zwischen Kommunen und der Gewerkschaft Verdi umkämpft. Zuletzt hatte das Oberverwaltungsgericht im November per Eilbeschluss eine Regelung der CDU/FDP-Regierung zur landesweiten Öffnung der Läden an den Sonntagen rund um Weihnachten gekippt. Die Begründung war damals der Infektionsschutz mitten in der Corona-Pandemie. Wie schon zuvor in vielen ähnlich gelagerten Fällen hatte Verdi auch damals gegen die Kommunen geklagt, die auf dieser Grundlage Sonntagsöffnungen geplant hatten. (dpa/lnw)

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