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Volksfeste in NRW bald wieder möglich? Minister machen Hoffnung

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Karussell und Riesenrad im Pop-Up-Freizeitpark Düsselland
In Düsseldorf war im vergangenen Sommer der temporäre Freizeitpark „Düsselland“ als Ersatz für die ausgefallene Rheinkirmes aufgebaut worden. (Archivbild) © Marcel Kusch/dpa

Die Corona-Zahlen sinken zurzeit immer weiter. Sollte sich der Trend fortsetzen, könnten noch im Sommer wohl wieder regionale Volksfeste stattfinden – unter eine Bedingung.

Düsseldorf – Mit einem Hygienekonzept könnten im Spätsommer nach Ansicht der NRW-Minister Andreas Pinkwart (FDP) und Karl-Josef Laumann (CDU) erste regionale Volksfeste unter freiem Himmel stattfinden. „Sinkende Infektions- und steigende Impfzahlen schaffen in vielen Bereichen Öffnungsperspektiven“, erklärten die Ministerien am Donnerstag in Düsseldorf. Setze sich die positive Entwicklung stabil fort, seien weitere Lockerungen für den späten Sommer oder Herbst möglich.

Zuvor hatten sich Wirtschaftsminister Pinkwart und Gesundheitsminister Laumann mit dem Präsidenten des Deutschen Schaustellerbundes, Albert Ritter, über Öffnungsperspektiven für Volksfeste ausgetauscht. Im April wurde vom Deutschen Schaustellerbund noch vermutet, dass Volkfeste erst bei einer Herdenimmunität stattfinden könnten.

Volksfeste in NRW: Mit Hygienekonzept wohl ab Spätsommer möglich – Temporäre Freizeitparks als Vorbild

Pinkwart machte Veranstaltern und Besuchern Mut: „Bei einem weiteren Rückgang des Infektionsgeschehens bestehen für traditionelle, regionale Volksfeste unter freiem Himmel gute Aussichten für den Spätsommer“. Voraussetzung sei ein Hygienekonzept. Für größere Feste wie beispielsweise die Düsseldorfer Rheinkirmes wird das aber wohl nicht gelten, zumindest wurde das Volksfest bereits Ende April abgesagt.

Gesundheitsminister Laumann verwies darauf, dass die im vergangenen Jahr erprobten temporären Freizeitparks ein gutes Beispiel seien, „wie bei begrenzter Besucherzahl und entsprechendem Hygienekonzept das Infektionsrisiko minimiert werden kann“. Ritter erklärte, Schausteller bräuchten keine langen Vorlaufzeiten. (dpa/lnw)

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