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Neue Zugtickets im VRR-Bereich: Preis berechnet sich pro Kilometer

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Eine Frau steht vor mehreren Fahrkartenautomaten.
Mit den neuen Zugtickets sollen Kunden flexiblere Angebote erhalten. (Symbolbild) © Michael Gstettenbauer/Imago

Im VRR-Bereich gibt es ab Ende des Jahres neue Abo-Modelle. Gezahlt werden soll dann nur noch pro zurückgelegten Kilometer. Der Überblick zu den neuen Zugfahrpreisen.

Essen – Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) ändert seine Ticketangebote für Zugfahren. Noch in diesem Jahr soll flächendeckend ein elektronischer Tarif einführen. Das in Markttests NextTicket genannte Tarifmodell berechnet über die VRR-App auf dem Smartphone die Fahrtkosten auf Basis der Luftlinienkilometer zwischen Start- und Zielhaltestelle und rechnet sie automatisch mit dem Kunden ab. Der Preis setzt sich zusammen aus einem Festpreis und den Kilometern.

Neue Zugtickets im VRR-Bereich: FlexTicket für moderne Arbeitsmodelle

Der VRR reagiert mit einem weiteren flexiblen Ticketangebot auf neue Arbeitsmodelle mit mehr Homeoffice. Zum 1. Januar 2022 will der VRR im gesamten Verbundgebiet ein sogenanntes FlexTicket anbieten, wie der Verbund am Donnerstag in Essen mitteilte. Geplant sind zwei Tarif-Modelle als monatlich kündbare Abos, bei denen zu einem Grundpreis jeweils Ermäßigungen auf Einzeltickets kommen.

In dem einen Modell soll der monatliche Grundpreis bei etwa 5 Euro liegen, die Einzeltickets kosten dann 20 bis 25 Prozent weniger. In dem anderen Modell liegt der Grundpreis bei 10 Euro, der Rabatt für die Einzeltickets beträgt dann 30 bis 35 Prozent. Wird der höhere Grundpreis gewählt, ist die Fahrradmitnahme enthalten. Das Modell wird seit Anfang Juni bereits von der Düsseldorfer Rheinbahn getestet.

VRR: Zugfahren sollen teurer werden – Einzeltickets für Erwachsene kosten 3,4 Prozent mehr

Zum Jahresbeginn 2022 werden die Tickets im VRR-Gebiet um durchschnittlich 1,7 Prozent teurer, wie der Verbund mitteilte. Begründet wird die Erhöhung mit coronabedingten Einnahmeausfällen und steigenden Betriebs- und Personalkosten. Die Erhöhungen fallen unterschiedlich hoch aus. Mehrere Abos werden 1,2 Prozent teurer. Einzeltickets für Erwachsene kosten 3,4 Prozent, was 10 Cent entspricht. Einzeltickets für Kinder sollen weiter 1,70 Euro kosten.

Zuletzt sorgen die VRR-Bahnhöfe für Aufsehen. In einer Studie vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr wurde festgestellt, dass sich rund 60 Prozent aller Bahnhöfe im VRR-Bereich in einem „schlechten Zustand“ befinden.

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