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Im Schlaf die Polizei angerufen – die kommt und kassiert Drogen ein

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Eine Hand hält ein Smartphone und wählt die 110.
Im Schlaf wählt ein 23-Jähriger den Notruf und macht so auf seine Drogen aufmerksam (Symbolbild) © Sophia Weimer/dpa

Die Polizei beschlagnahmte in Waldbröl Marihuana, Ecstasy und Kokain – dank der Mithilfe des mutmaßlichen Besitzers. Der rief im Schlaf versehentlich die 110.

Waldbröl – Im Oberbergischen Kreis beschlagnahmten Einsatzkräfte Freitagnacht, 3. September, eine „nicht unerhebliche Menge“ Drogen – dank der Mithilfe der Besitzer. Gegen 1 Uhr nachts ging bei der Rettungsleitstelle ein ungewöhnlicher Anruf ein: Zu hören war nur ein Schnarchen und Stöhnen. Dabei blieb es nicht: Immer wieder wurde vom Handy des 23-jährigen Waldbrölers der Notruf gewählt.

Waldbröl: Schlafender Kiffer wählt versehentlich Notruf – Polizisten finden Gras, Ecstasy und Kokain

In Sorge um die körperliche Verfassung des Anrufers suchte die Polizei die Wohnung des 23-Jährigen auf. Ein 21-jähriger Waldbröler öffnete überrascht die Wohnungstür. Sein Bekannter sei auf dem Sofa über seinem Handy eingeschlafen. Dieser fiel beim Aufwachen aus allen Wolken, als plötzlich die Polizei vor ihm stand.

Er wollte nicht glauben, dass er selber den Notruf gewählt hatte, bis er auf seiner Anrufliste feststellte, dass er im Schlaf mehrfach den Notruf abgesetzt hatte. Der Besuch der Polizei kam für die beiden äußerst ungelegen, denn bereits beim Betreten der Wohnung stellten die Polizisten starken Cannabisgeruch fest.

Doch bei Marihuana blieb es nicht: Die Einsatzkräfte fanden in der Wohnung eine nicht unerhebliche Menge Marihuana, zahlreiche Ecstasy-Tabletten sowie Amphetamin und Kokain.

Waldbröl: Schlafender Kiffer wählt versehentlich Notruf – und wird festgenommen

Zusätzlich wurden Feinwaagen und Bargeld beschlagnahmt. Die beiden Waldbröler wurden vorläufig festgenommen: Sie stehen im Verdacht mit Betäubungsmitteln zu handeln. Nach ihrer Vernehmung wurden sie zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt, blicken aber nun einem Strafverfahren entgegen. (ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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