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Werne: Kind zwischen 280-Kilo schweren Strohballen eingeklemmt

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Die Freiwillige Feuerwehr Werne im Einsatz in einem Heuunterstand
Die Freiwillige Feuerwehr Werne musste am Dienstagabend einen Jungen zwischen Heuballen befreien. © Freiwillige Feuerwehr Werne

In Werne fiel ein Kind beim Spielen zwischen Strohballen und konnte sich nicht mehr befreien. Die Feuerwehr musste die 280-Kilo-Ballen wegräumen und aufschneiden.

Werne – Beim Spielen mit Freunden ist ein Junge in Werne (Kreis Unna) mit seinem Bein unter einem Strohballen eingeklemmt worden. Es bestand die Gefahr, dass Ballen auf ihn fallen, wie die Feuerwehr in der Nacht zum Mittwoch mitteilte. Am Dienstagabend um 17:41 wurden die Einsatzkräfte zu einem Heuunterstand auf einem Feld am Werthweg in Stockum gerufen.

Junge wird in Werne zwischen Strohballen eingeklemmt: Ballen wiegen bis zu 280 Kilo

Der Junge war zuvor in einen Hohlraum zwischen den gestapelten Quadern gefallen und hatte sich nicht selbst befreien können. Ein Freund rief daraufhin am Dienstagabend die Feuerwehr. Die Strohballen wiegen demnach bis zu 280 Kilogramm

Feuerwehrleute befreiten das Kind. Dazu schnitten sie unter anderem einen der Ballen auf. Ein Rettungswagen brachte den Jungen danach in eine Klinik. Wie schwer er verletzt wurde, war zunächst unklar. Die Feuerwehr war mit 28 Kräften im Einsatz. Auch ein Hubschrauber sei vor Ort gewesen. „Da der landgebundene Notarzt aus Werne noch in einem anderen Einsatz gebunden war, wurde ein Notarzt durch den Rettungshubschrauber Christoph 8 aus Lünen zur Einsatzstelle eingeflogen“, informiert die Feuerwehr.

Der Einsatz konnte nach einer Stunde beendet werden. Im Einsatz waren 28 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Werne mit acht Fahrzeugen, der Rettungsdienst Werne, ein Notarzt vom RTH Christoph 8 aus Lünen, der Notarzt aus Werne sowie die Polizei.

Feuerwehr in NRW befreit Kinder aus misslicher Lage: in Packstation eingeschlossen

In den vergangenen Wochen mussten Feuerwehren in NRW auch andernorts ausrücken, um Kinder in misslichen Lagen zu helfen. Zum dritten Mal innerhalb von knapp fünf Wochen hatte am Sonntagabend die Feuerwehr in Nordrhein-Westfalen ein eingeschlossenes Kind aus einer Packstation befreien müssen.

Im aktuellen Fall hatte sich eine Zwölfjährige in Düsseldorf in einem Paketfach eingeschlossen, das von der Feuerwehr aufgesägt werden musste. Die anderen Vorfälle dieser Art ereigneten sich in Wuppertal und Dortmund. (dpa/ots/lys)

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