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Wesseling: Fast 150 Teilnehmer feiern illegale Rave Party in verlassener Fabrikhalle

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Das Werksgelände der ehemaligen Deutsche Norton Gewerkschaft in Wesseling. Das Gelände ist verlassen.
Die Polizei löst eine illegale Rave Party auf dem Norton Gelände in Wesseling auf. © Jürgen Eis/IMAGO

Fast 150 Menschen feiern eine illegale Rave Party auf dem Norton Gelände in Wesseling. Die Polizei erstattet Verstöße gegen Corona-Verordnung.

Wesseling – Nicht nur in Münster und Köln kam es zu illegalen Partys, auch in Wesseling löste die Polizei eine Veranstaltung auf. Im Kellerbereich einer verlassenen Fabrikhalle feierten in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 13. Juni, fast 150 Menschen. Die Polizei des Rhein-Erft-Kreises hat die illegale Rave Party noch in der Nacht beendet.

Wesseling: Illegale Rave Party auf Norton Gelände – Polizei löst Feier auf

Gegen 0:45 Uhr informierte ein Zeuge die Polizei über eine Rave Party in Wesseling. Laute Musik drang aus einer verlassenen Fabrikhalle auf dem Norton Gelände, wie die eingesetzten Beamten feststellten.

In dem Kellerbereich der Haupthalle wurden zwischen 100 und 150 Personen im Alter von circa 18 bis 30 Jahren angetroffen. Die Personen tanzten zu Rave Musik und tranken Alkohol. Die Veranstalter nutzten eine professionelle Musikanlage inklusive Beleuchtung.

Illegale Rave Party in Wesseling: Feier auf dem Norton Gelände

Die Polizei beendete die illegale Party und teilte an alle anwesenden Personen Platzverweise aus. Zudem wurde eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch sowie wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung erstattet. Die Veranstalter gaben sich nicht zu erkennen und ließen die Musikanlage zurück, sodass diese von der Polizei sichergestellt wurde.

Die DJ-Party am Aachener Weiher in Köln, bei der etwa 1.000 Menschen teilnahmen, eskalierte in der Nacht zu Samstag. Während die Polizei die Party auflösen wollte, kam es zu zahlreichen Ausschreitungen. So wurden zwei Beamte und ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes durch Flaschenwürfe verletzt. Die Polizei und die Stadt sind erschüttert und wollen nun härter gegen die Regelbrecher in Köln vorgehen. (jaw/ots)

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