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DWD verschärft Warnung für Großteile von NRW: Starke Gewitter mit Hagel ziehen auf

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Von: Benjamin Stroka

Frau mit Regenschirm unterwegs am Rheinauhafen in Köln während eines Wolkenbruchs.
Am Donnerstag drohen für Teile von NRW erneut schwere Gewitter mit Starkregen (Archivbild). © Ralph Peters / Imago

Nach schweren Unwettern drohen am Donnerstag erneut Unwetter in NRW. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor heftigem Starkregen.

NRW – Lockere Wolken und 20 bis 22 Grad – so richtig nach Sommer fühlte sich auch der Mittwoch (7. Juli) in dieser Woche nicht an. Wann es wieder so richtig heiß wird, ist aktuell kaum vorherzusagen. Sicher ist aber: Am heutigen Donnerstag (8. Juli) steigt die Gewittergefahr in NRW wieder sehr stark an. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt bereits vor „extremen Unwettern“.

Wetter in NRW: DWD warnt vor „extremem Unwetter“ in NRW

Bereits am vergangenen Wochenende sorgten Gewitter mit Starkregen vielerorts in Nordrhein-Westfalen für Überschwemmungen und vollgelaufene Keller. In Fröndenberg im Ruhrgebiet musste sogar ein Seniorenheim evakuiert werden und dort drohte ein Deich unter den Wassermassen zu brechen. Die Aufräumarbeiten sind an vielen Orten noch nicht vollständig beendet, da drohen schon die nächsten schweren Unwetter.

Wie der DWD berichtet, ziehen am Donnerstag „ab der Mittagszeit von der Eifel her erste Gewitter“ auf, die sich im weiteren Tagesverlauf ausweiten. Lokal droht dadurch heftiger Starkregen mit 30 bis 40 Litern pro Quadratmeter. In Einzelfällen können es sogar 40 bis 60 Liter pro Quadratmeter werden. Dann spricht der DWD von „extremem Unwetter“. Auch Hagel soll sich unter den Starkregen mischen. Besonders in Gewitternähe sind dann auch starke bis stürmische Windböen möglich. Die Temperaturen steigen trotz der schweren Gewitter auf 23 bis 26 Grad.

Unwetter ziehen über NRW: Amtliche Warnungen vor schwerem Gewitter

Der DWD veröffentlichte am Donnerstagvormittag die erste amtliche Warnung vor starkem Gewitter. Von Südwesten ziehen örtlich Gewitter auf, die Sturmböen und heftigen Starkregen mitbringen. Mittlerweile sind auch viele Städte und Kreise im Osten des Landes betroffen. Neben kleinkörnigem Hagel sind auch Niederschlagsmengen zwischen 20 und 40 Liter je Quadratmeter möglich. Für diese Kreise und Städte gilt aktuell eine Warnung:

Wetter in NRW: Auch zum Wochenende bleibt der Regen

In der Nacht zum Freitag beruhigt sich die Unwetterlage etwas. Bei 12 bis 16 Grad sind aber vereinzelt weiterhin Schauer und auch Gewitter möglich. Es bleibt aber größtenteils trocken. Am Freitag nimmt die Gewittergefahr wieder etwas zu. In den Morgenstunden sind vor allem im nördlichen Teil von NRW noch einige Gewitter mit teils extremem Starkregen möglich. Bei bis zu 70 Litern pro Quadratmeter warnt der DWD vor Überflutungsgefahr. Im weiteren Tagesverlauf ziehen die Unwetter ab, nur der Osten von NRW könnte dann noch vereinzelt betroffen sein. Ansonsten wechseln sich Regen, Wolken und Sonne bei 23 bis 25 Grad ab.

Auch der Samstag wird alles andere als sommerlich. Viel Regen, gebietsweise auch Starkregen, sorgen bei 24 bis 26 Grad vor allem ab den Mittagsstunden erneut für einen nassen und grauen Tag.

Gewitter: So verhalten Sie sich richtig

Der Deutsche Wetterdienst gibt Tipps zum richtigen Verhalten bei Gewittern und nennt entsprechende Schutzmaßnahmen, die man treffen sollte. Die wichtigsten Tipps im Überblick:

(bs)

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