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Wetter in NRW: Donnerstag war bislang heißester Tag des Jahres

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Ein Mann sitzt am Rheinufer unter einem Sonnenschirm im Schatten.
An mehreren Orten in NRW wurden am Donnerstag rund 35 Grad gemessen. (Symbolbild) © Oliver Berg/dpa

Die Hitzewelle in NRW sorgte am Donnerstag für den bislang heißesten Tag des Jahres. Vor allem ältere Menschen warnt der Deutsche Wetterdienst vor zu viel Anstrengung.

Essen – Nordrhein-Westfalen hat am Donnerstag laut Deutschem Wetterdienst (DWD) den bislang heißesten Tag des Jahres erlebt. Am späten Nachmittag wurden etwa in Münster und am Flughafen Köln/Bonn jeweils rund 35 Grad gemessen, wie aus DWD-Daten im Internet hervorgeht. Der Allzeit-Juni-Rekord wurde zunächst nicht geknackt: Die höchste jemals in einem Juni in NRW gemessene Temperatur lag bei 37,9 Grad. Gemessen wurde sie am 27. Juni 1947 an Stationen in Köln und Königswinter, wie eine Sprecherin sagte. Sie rechnete nicht damit, dass diese Rekordwerte am Donnerstag erreicht werden könnten.

Wetter in NRW: Hitzewarnung gilt noch bis Freitagabend

Freitag wird es erneut heiß mit bis zu 34 Grad – und schwül. Im Laufe des Tages halten die Wetterexperten dann überall kräftige Schauer und Gewitter für möglich, auch Unwetter mit Sturmböen, Starkregen und Hagel kann es geben.

Der Deutsche Wetterdienst warnt die Bevölkerung vor der starken Hitze. „Die Hitze wird alte und pflegebedürftige Menschen extrem belasten“, hieß es in der Warnung. In dicht bebauten Stadtgebieten sei wegen verringerter nächtlicher Abkühlung mit einer zusätzlichen Belastung zu rechnen. In der Nacht auf Freitag soll es in NRW zwischen 22 und 17 Grad warm bleiben, nur im Bergland können die Temperaturen auf bis zu 14 Grad sinken. Die Hitzewarnung gilt zunächst bis Freitagabend 19:00 Uhr.

Hitzewelle in NRW sorgt für hohe Waldbrandgefahr

Der DWD wies darauf hin, dass auch die Waldbrandgefahr hoch ist. Aus einer DWD-Karte geht hervor, dass für die allermeisten Landesteile die zweithöchste Warnstufe gilt.

Die intensive Sonneneinstrahlung sorgte am Donnerstag auch für gestiegene Ozonwerte. An fünf Messstellen wurden zeitweise mehr als 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft gemessen. Ab diesem Wert wird die Bevölkerung informiert. Das Landesumweltamt empfahl Ozon-empfindlichen Menschen wie etwa Asthmatikern, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. „Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden“, teilte die Behörde in Essen mit. (dpa/lnw)

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