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Unwetterfront rollt über NRW: Starke Gewitter möglich

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Von: Benjamin Stroka

Regen prasselt am Freitag (29.06.2012) bei einem Gewitter in Köln auf die Straße.
Auch am Freitag ist in großen Teilen von NRW wieder mit Gewittern und Starkregen zu rechnen. (Archivbild) © Henning Kaiser/dpa

Der Deutsche Wetterdienst warnt für den Freitag vor Unwetter und schweren Gewittern in Nordrhein-Westfalen. Starkregen und Hagel sind möglich.

NRW – Große Teile von Nordhrein-Westfalen befinden sich mitten in einer Gewitterfront. Nach vielen sonnigen Tagen sorgten bereits an Fronleichnam Gewitter mit Starkregen, Hagel und stürmischen Böen mancherorts für Überflutungen auf Straßen und vollgelaufene Keller. Auch am Freitag (4. Juni) ist die Gewittergefahr in Nordrhein-Westfalen immer noch immer hoch. Für den Süden des Landes verschärfte der Wetterdienst seine Warnung bereits.

Wetter in NRW: Gewitter, Starkregen und Hagel am Freitag

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt bereits am Freitagmorgen vor möglichen Unwettern in großen Teilen von NRW. Die dazu veröffentliche Vorabinformation, gilt von Freitag, 11 Uhr, bis Samstag, 0 Uhr. In diesem Zeitraum können Unwetter und schwere Gewitter auftreten. Die Warnung gilt aktuell (11 Uhr) für weitere Bereiche von NRW.

Eine Unwetterkarte des DWD.
Der Deutsche Wetterdienst gibt eine Vorwarnung für Unwetter und Gewitter für fast ganz NRW aus. © Screenshot Unwetterwarnkarte/DWD

Während der frühe Vormittag vielerorts noch freundlich ist und zumeist nur vereinzelt Schauer mit sich bringt, nimmt die Gewitteraktivität bis zum Mittag immer stärker zu. Erneut rechnen die Experten vom DWD mit örtlich extrem starken Gewittern. „Gebietsweise ist auch mehrstündiger heftiger Starkregen um 40 Liter/qm, örtlich um 60 Liter/qm möglich. Als weitere Begleiterscheinung können Sturmböen bis 85 km/h und Hagel mit Korngrößen um 2 Zentimeter sowie Hagelansammlungen auftreten“, heißt es von DWD-Seite.

Warnung des DWD: Schwere Gewitter und Starkregen in mehreren Kreisen

Für Köln gilt bis 18 Uhr eine Warnung vor schwerem Gewitter. „Dabei gibt es Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 65 km/h (18m/s, 35kn, Bft 8) sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen um 25 l/m² pro Stunde und kleinkörnigen Hagel“, meldet der DWD.

Auch der Großraum zwischen Köln und Düsseldorf sowie das Ruhrgebiet sind erneut sehr gefährdet. Die Region um Aachen wird voraussichtlich von heftigen Gewittern verschont, es kann aber dennoch regnen.

Auch vom Münsterland bis ins nördliche Ostwestfalen lassen die Gewitter eher nach. Es bleibt bei Temperaturen zwischen 22 und 26 Grad warm und erneut schwül in NRW.

Gewitter in NRW: So verhalten Sie sich richtig

Der Deutsche Wetterdienst gibt Tipps zum richtigen Verhalten bei Gewittern und nennt entsprechende Schutzmaßnahmen, die man treffen sollte. Die wichtigsten Tipps im Überblick:

Wetter in NRW: Auch am Wochenende sind noch Gewitter möglich

In der Nacht zum Samstag lassen die Unwetter größtenteils nach. Vereinzelt kann es aber immer noch Schauer und Gewitter geben. Ansonsten bleibt es in weiten Teilen von NRW bewölkt und es kühlt auf 12 bis 16 Grad ab. Auch der Samstag beginnt zunächst wechselhaft, bevor ab den Mittagsstunden erneut die Gewittergefahr mit möglichem Starkregen, Hagel und Sturmböen zunimmt. Allerdings sollen die Unwetter dann weniger verbreitet, als noch am Freitag sein. Die Temperaturen liegen bei 22 bis 26 Grad. Der Sonntag wird insgesamt freundlicher, bleibt aber wechselhaft. Vor allem im Osten von NRW können weiterhin vereinzelt Gewitter auftreten. Die Temperaturen liegen dann bei kühleren 19 bis 23 Grad. (bs)

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