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Wetter: Bis zu 30 Grad in NRW – jetzt wird es richtig warm

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Von: Mick Oberbusch

In NRW können sich die Menschen in den kommenden Tagen auf Sonne satt einstellen. Sogar Temperaturen bis zu 30 Grad sind möglich.

Köln – Wer dieser Tage in NRW vor dem Kleiderschrank steht, greift eher zum T-Shirt als zum Pullover. Grund dafür sind fast schon sommerliche Temperaturen zum Maibeginn – in den kommenden Tagen könnten die Temperaturwerte je nach Wettermodell sogar noch bis auf 30 Grad ansteigen. Und das sowohl im Umland, als auch in den Großstädten wie Köln, Düsseldorf, Essen oder Duisburg.

Wetter NRW: Bis zu 30 Grad? Die Temperaturen im Überblick

Laut Meteorologe Dominik Jung steigen die Temperaturen in Westdeutschland in dieser Woche auf 22 bis 24 Grad im Mittel, „es gibt allerdings auch Ausreißer in Richtung der 30-Grad-Marke, sodass dieser Wert punktuell auch möglich ist“, erklärt er. Zum Wochenstart muss man in NRW darauf allerdings noch warten; der Montag (9. Mai) startet laut Deutschem Wetterdienst (DWD) zunächst mit Durchschnittswerten von 25 Grad in der Spitze.

Mann liegt vor Dom in der Sonne, Menschen im Park, Sonne (Montage).
Die Sonne scheint diese Woche auch über Köln – und lädt den ein oder anderen sicher zu einem Besuch im Park ein. © Frank Rumpenhorst/dpa & Karl-Josef Hildenbrand/dpa & Marius Becker/dpa

Wetter in NRW: Freibad-Saison in Köln startet – passend zum Wetter

Dieser Wert steigt zum Dienstag (10. Mai) noch einmal geringfügig an und beschert Nordrhein-Westfalen Temperaturen bis zu 28 Grad. Perfektes Wetter für einen Besuch eines Biergartens beispielsweise in Köln – oder vielleicht auch schon für einen Ausflug in ein Kölner Freibad. Am Mittwoch (11. Mai) sinkt dann laut DWD die Temperatur wieder ein wenig, der wärmste Ort an diesem Tag ist die Kölner Bucht mit schätzungsweise 26 Grad in der Spitze. Eigentlich kommen am 11. Mai jährlich die „Eisheiligen“ und bringen sogenannte „Nachfröste“ mit – vom Frösteln sind Menschen in NRW in diesem Jahr im Mai allerdings weit entfernt.

Die „Eisheiligen“ – was ist das?

Die „Eisheiligen“ sind nach fünf Heiligen der katholischen Kirche benannt: Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia. Sie finden vom 11. bis zum 15. Mai statt und sorgen traditionell für den letzten Kälteeinbruch im Frühling, bevor sich langsam der Sommer anschleicht. Meteorologisch betrachtet kann das Phänomen damit erklärt werden, dass ab Anfang Mai die Temperaturen am europäischen Festland meistens bereits recht hoch sind. Der Kontinent erwärmt sich zu diesem Zeitpunkt in der Regel sehr schnell.

Da sich das Meer allgemein langsamer erwärmt als der Kontinent, kommt es zu Temperaturdifferenzen zwischen Festland und Ozean: Es entstehen Tiefdruckgebiete. Die Luftmassen verschieben sich und die warmen Luftströmungen des Festlands ziehen nach Norden. Dadurch werden wiederum eiskalte Luftströmungen aus den nördlichen Polargebieten auf das Festland gedrückt. Sind die Nächte sternenklar, können die Temperaturen vielerorts unter die Null-Grad-Marke sinken. Quelle: eisheilige.info

Wetter: 30 Grad im Mai – warmes Wochenende steht bevor – aber auch Schauer möglich

Am Donnerstag (12. Mai) gibt es dann erstmals in dieser Woche auch schlechtere Wetter-Aussichten: Zwar betragen die Temperaturen laut DWD dann noch immer bis zu 24 Grad, zu Tagesbeginn kann es jedoch auch zu vereinzelten Schauern kommen. Am Wochenende (Freitag, 13. bis Sonntag, 15. Mai) könnten die Temperaturen dann erneut ansteigen – das Überqueren der 30-Grad-Marke sollte dann jedoch niemand mehr erwarten. Dafür stehen die Chancen zur Wochenmitte am besten. (mo) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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