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Trotz Starkregen: NRW von neuer Unwetter-Katastrophe verschont

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Die Bundesstraße 265 in der Nähe von Liblar wird nach dem Unwetter in NRW gereinigt.
Die Bundesstraße 265 in der Nähe von Liblar wird Tage nach der Unwetter-Katastrophe in NRW gereinigt. © David Young/dpa

Trotz Gewitter blieb NRW von einer neuen Unwetter-Katastrophe verschont. In den Kreisen Euskirchen und Rhein-Erft gab es „keine besonderen Einsätze“.

Düsseldorf – Nordrhein-Westfalen ist in der Nacht zum Sonntag von Starkregen weitgehend verschont geblieben. „Dem Lagezentrum sind keine herausragenden Unwettereinsätze bekannt“, teilte eine Sprecherin des nordrhein-westfälischen Innenministeriums der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf mit.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte am Samstagnachmittag eine amtliche Warnung vor starkem Gewitter mit Sturmböen um 70 Stundenkilometer, Starkregen und Hagel herausgegeben. Bereits hochwassergeschädigte Kommunen wie etwa Leichlingen rüsteten sich daher bereits für neuen Starkregen.

Gewitter und Starkregen in NRW: Katastrophen-Gebiete ohne „besondere Einsätze“

Nachdem es am Samstagabend nur punktuell starke Gewitter und Niederschläge im Münsterland und in nördlichen Teilen des Ruhrgebiets gegeben hatte, mussten dort lediglich vereinzelt Feuerwehren wegen Wasser in Kellern ausrücken. Mehrere Einsätze vom Vorabend meldeten am Sonntag etwa die Feuerwehren des Kreises Steinfurt.

Aus den meisten Feuerwehr- und Polizeileitstellen – vor allem aus den vor zehn Tagen stark vom Hochwasser betroffenen Kreis Euskirchen und Rhein-Erft-Kreis, aber auch aus Hagen, Dortmund und anderen Nachbarstädten – hieß es dagegen: „keine besonderen Einsätze“.

Wetter in NRW: Trotz Gewitter keine amtliche Warnung mehr

Am Sonntagvormittag gab es für NRW keine amtlichen Gewitterwarnungen mehr vom DWD. Ab Mittag könne es zwar örtlich noch Gewitter geben, hieß es im Warnlagebericht. Sehr wahrscheinlich sei „aber nur eng begrenzt“ mit bis zu 30 Litern Starkregen pro Quadratmeter in kurzer Zeit sowie Sturmböen um 65 Kilometer pro Stunde zu rechnen.

Zum Vergleich: In der vergangenen Woche hatte flächendeckender Dauerregen mit Regenmengen von teilweise über 150 Litern pro Quadratmeter für die Hochwasser-Katastrophe in Teilen von NRW und Rheinland-Pfalz gesorgt. (jaw/dpa)

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