1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

Neue Unwetter bringen Starkregen – und Überflutungsgefahr

Erstellt: Aktualisiert:

Hochwasser auf einer Straße nach Starkregen im Naturschutzgebiet am Grietherorter und Bienener Altrhein.
In den nächsten Tagen ist wieder Starkregen möglich – schwere Unwetter hatten zuletzt in NRW für Überschwemmungen gesorgt. © Olaf Döring/Imago

Die schweren Unwetter mit Überflutungen und Hochwasser halten NRW noch in Atem, da kündigt sich die nächste Gewitterfront an. Schon am Samstag droht erneut Starkregen.

Köln – Viele Regionen in Nordrhein-Westfalen kämpfen aktuell mit den Folgen der verheerenden Unwetter mit extremem Starkregen aus der vergangenen Woche. Auch wenn sich das Wetter inzwischen entspannt hat und vielerorts die Pegel sinken, werden die Wiederaufbauarbeiten Monate, mancherorts vielleicht sogar Jahre dauern. Doch laut Wetterprognosen könnte nicht viel Zeit zum Durchatmen bleiben. Schon am nächsten Wochenende drohen erneut Gewitter mit heftigem Starkregen.

Wetter in NRW: Neue Gewitter mit heftigem Starkregen am Wochenende

Während die nächsten Tage in NRW bei Temperaturen bis zu 28 Grad und viel Sonne sehr freundlich werden, ändert sich die Lage am Samstag. Dann zieht erneut ein Tiefdruckgebiet über den Westen Deutschlands. Es soll nicht so schlimm werden, wie noch Tief „Bernd“ in der vergangenen Woche, aber örtlich kann es dennoch teils sehr schwere Unwetter geben. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht in seiner Wochenendprognose von „teils kräftigen Gewittern, örtlich Unwetter durch heftigen Starkregen und Hagel“, für NRW. Erneut soll es dabei sehr warm und schwül werden.

Und die Gewitterfront bleibt auch am Sonntag über NRW. In der Nacht soll es erneut schauerartigen oder gewittrigen Regen geben. Weiterhin drohen örtlich Unwetter durch heftigen Starkregen. Das zieht sich auch über den Sonntag und Montag. Erst in der Nacht zum Dienstag soll die Unwettergefahr wieder abklingen, aber schon kurz darauf wieder ansteigen.

Unwetter in NRW: Heftige Schauer sorgen für Überflutungsgefahr

Das Tief aus Westeuropa bringt am kommenden Wochenende „eine sehr feuchte und heiße Luftmasse zu uns nach Deutschland“, sagt auch Wetter.com-Meteorologe Alban Burster. Er prognostiziert, dass das neue Tief erneut nicht wirklich von der Stelle kommen und nur sehr langsam durch das Land ziehen wird. Und dadurch „drohen erneut sehr heftige Schauer und Gewitter und das kann wiederum Überflutungen begünstigen“, so Burster.

Die Unwetter mit heftigem Starkregen sorgten in der vergangenen Woche für eine Flutkatastrophe, bei der allein in NRW mindestens 47 Menschen starben. Besonders schwer traf es Erftstadt-Blessem im Rhein-Erft-Kreis. Im Kreis Euskirchen machte die Steinbachtalsperre bis zum Sonntag sorgen, weil ein Dammbruch drohte. Dutzende Häuser im Land sind in den Fluten eingestürzt oder zerstört worden.

Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant