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Wetter-Umschwung droht: Starkregen und Gewitter in diesen NRW-Regionen möglich

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Von: Benjamin Stroka

Menschen mit Regenschirmen während eines Gewitters.
Nach sehr schönen Spätsommertagen steigt ab Donnerstag wieder die Gefahr für Gewitter und Starkregen in NRW (Symbolbild). © Roman Vondrou/dpa

In NRW drohen nach spätsommerlichen Tagen Schauer und Gewitter. Ab Donnerstag schlägt das Wetter um und bringt lokal sogar Starkregen mit.

Düsseldorf – Sonne satt und Temperaturen bis zu 30 Grad verwöhnen die Menschen in NRW seit Tagen. Was der August kaum geschafft hat, scheint nun der September zu liefern – ein paar echte Sommertage. Doch der Mittwoch wird vorerst der letzte richtig schöne Tag in Nordrhein-Westfalen. Ab Donnerstag drohen in weiten Teilen des Landes Gewitter, die zum Teil auch Starkregen mitbringen.

Wetter in NRW: Die Aussichten für die nächsten Tage im Überblick

Wetter in NRW: Ab Donnerstag drohen Gewitter und Starkregen

Der Mittwoch bringt nochmal strahlend blauen Himmel und Temperaturen zwischen 26 und 29 Grad für ganz NRW. Die Nacht zum Donnerstag bleibt ebenfalls größtenteils klar mit wenigen Schleierwolken. Im Laufe des Donnerstags ändert sich das Bild aber drastisch. „Bis zum Vormittag bleibt es noch trocken, aber gegen Mittag geht es von der Eifel her mit mehr Wolken los. Dann kommen auch erste Schauer. Am Nachmittag drohen dann vermehrt Gewitter“, erklärt ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) 24RHEIN.

Auch Starkregen mit bis zu 20 Litern pro Stunde droht dann in einigen Gebieten. „In Einzelfällen kann es auch Starkregen im Unwetterbereich, mit etwa 25 Litern in kurzer Zeit geben“, erklärt der DWD-Meteorologe. Besonders betroffen sind die Südwesthälfte von NRW sowie das Bergland. Auch im Rheinland, also im Großraum Düsseldorf und Köln sowie im Ruhrgebiet, drohen einzelne Gewitter. Weniger Regen gibt es in Ostwestfalen und im Münsterland.

Es wird bei 25 bis 28 Grad schwülwarm. Dazu gibt es nur sehr wenig Wind. „Die Gewitterzellen bleiben daher häufig an einem Ort und ziehen kaum weiter.“ Es werde aber keine ganze Gewitterfront geben. „Es kommt vermehrt zu Niederschlägen, aber nicht überall zu Gewittern und Starkregen.“ Mit der Situation aus dem Juli, als stundenlanger Dauerregen vielerorts zu einer Flutkatastrophe führte, sei die Situation am Donnerstag und Freitag nicht zu vergleichen.

Wetter am Wochenende: Weniger Regen, aber auch kühler

Apropos Freitag: Auch zum Start ins Wochenende gibt es an der Regen- und Gewitterfront keine Beruhigung. Nach einer trockenen Pause in der Nacht zeige sich die Wetterlage am Freitag insgesamt ähnlich. Diesmal drohen aber in ganz NRW „kräftige Schauer und Gewitter“. Starkregen, auch im Unwetterbereich, sei dann punktuell erneut möglich. Die Sonne lässt sich nur vereinzelt blicken. Die Temperaturen fallen auf 25 Grad.

Am Wochenende wird es wechselhaft und bei 22 bis 23 Grad nochmal etwas kühler. Am Samstag kann es nochmal nass werden, bleibt insgesamt ab „etwas ruhiger als am Donnerstag und Freitag. Auch am Sonntag sollte es in weiten Teilen trocken sein“, so der DWD-Meteorologe. Das Wochenende dürfte also wieder ruhiger werden, aber „nicht mehr so uneingeschränkt schön, wie die letzten Tage“. (bs) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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